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Von Helga Fuchs, geschrieben am »Menschenrechts-Gedenktag«, 10. Dezember 2017

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Ihr wisst nicht, welche Schäden vielen Menschen zugefügt werden und was für Folgen es für uns selber haben kann, wenn Ihr den hier geboten Zugang zu Fakten ignoriert, die solche Medien-Unternehmen verschweigen, die zu Zeiten der Balkankriege und danach einheitlich geklonte Behauptungen über die serbische Bürgerkriegsseite verbreiteten, welche sich bei gewissenhafter objektiver Betrachtung als verdrehte Handlungen, hochgeschraubte Mundpropaganda und auch als Schwindel und Täuschung erweisen. Man muss sich für das Folgende schon ein wenig von Vorurteilen und  medial übernommenen Meinungen befreien.

 Hier ein Vier-Minuten-Beispiel – Penny Marshall (eins von vielen)

Erfahrungen und Erlebnisse (u.a. aus dem Kosovo) aus den vergangenen 17 Jahren stecken in meinen Behauptungen sowie intensive Nachprüfungen ab 2011 – hauptsächlich zum Thema »Srebrenica« (kleiner Gebirgsort in Ostbosnien, der mit einem Brandmal belegt wurde). Wer mir vorwirft, ich lege mir mein eigenes Weltbild zurecht und ich würde offizielle Analysen und Ergebnisse über Srebrenica ignorieren, den fordere ich auf, mir diese vorzulegen.

Während meiner eigenen Suche nach den tatsächlichen Ereignissen in Srebrenica führte ich u.a. auch Gespräche mit Journalisten aus den hier bedachten Medien-Unternehmen, die das Verschweigen von Tatsachen bestätigten (bedauerten). Ich kommunizierte schriftlich und in Gesprächen mit Autoren kritischer Veröffentlichungen; mit Angehörigen der OSZE; mit ehemaligen Bundeswehr-Soldaten und mit Zeitzeugen, darunter serbische Flüchtlinge, Folteropfer, Angehörige von Massakeropfern, und mit am ICTY verurteilte Serben.  über mich

Ich lebe in der Überzeugung, dass der Wille zur Anhörung und Einsichtnahme einer gegenteiligen Perspektive eines der Grundpfeiler einer intelligenten und fortschrittlich orientierten Gesellschaft sein sollte. Es erweist sich sogar mehr und mehr als selbst gefährdend, dies zu unterlassen. Insgesamt stelle ich rückblickend fest, dass es über Jahre hinweg eine Art internationaler Volkssport gewesen war, die serbische Seite mit infamen Behauptungen zu diskreditieren und Massenlügen darüber zu verbreiten, was ich sogar aufgrund eigener Erlebnisse im Kosovo vorführen kann.

Deutsche, amerikanische, britische (und andere) Journalisten, Politiker und „Menschenrechts“-Verein-Vorsitzende, darunter Christen, Juden, Muslime und auch Serben, einschließlich Bewohner aus dem Kosovo und aus Bosnien, verbreiteten boshafte Lügen – aus welchen Gründen auch immer – , oder unterstützen solche einfach nur ungeprüft, womit unsägliches anhaltendes Leid erzeugt worden ist.

Der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien = ICTY = auch UN-Tribunal genannt, geriet Ende November 2017 wieder in die Schlagzeilen, als dort mit diversen Vorfällen und Urteilen die Funktion des „Jugoslawien-Tribunals“ beendet wurde. Diese Institution für “Menschenrechte“ hat Menschen nicht nach Faktenlage, sondern nach Interpretations-Methoden verurteilt, die 1 : 1 auf solche westliche Politiker und Generäle übertragbar sind, die die übergeordnete und direkte Verantwortung tragen, für massive NATO-Luft-Angriffe gegen militärische und zivile serbische Einrichtungen, im August/September 1995 und ab 24. März 1999 – 10.Juni 1999.

Ich weiß, wie solche Aussagen auf den Leser wirken, aber ich habe mich der anderen Perspektive nicht verweigert und bin dennoch den offiziellen Darstellungen nachgegangen. Doch statt Antworten entstanden genau dort immer neue Fragen, und gravierende Widersprüche kamen hinzu.

Mit der Veröffentlichung von Alexander Dorins, »Srebrenica, die Geschichte eines salonfähigen Rassismus« wurde ich zum ersten Mal mit den grausamen Massenverbrechen an Serben konfrontiert, von denen ich selber einen Ausschnitt im April 2001 vor Augen hatte. Damals nahm ich naiver Weise an, zufällig einen Racheakt als Reaktion auf „serbische Gräuel“ erlebt zu haben. Doch auch weitere Erlebnisse bildeten unterschwellig einen Widerspruch zu dem medial und politisch erzeugten allein Schuldigen “Nazi-gleichen serbischen Aggressor“. Entscheidend für meine Fehldeutungen war: ich wusste nicht, dass auch solche Medien, wie die Öffentlich-Rechtlichen, von denen man täglich im Stundentakt (Radio/Fernsehen) mit Aussagen konditioniert wird (denen ich blind vertraute), schwerwiegende Manipulationen vornehmen, die dem US-NATO-Kurs zugeschnitten werden.

Angetrieben durch die Fassungslosigkeit und dem sich mir öffnenden Blick auf ein international verübtes Verbrechen gegen die serbische Bevölkerung, besuchte ich im August 2011 in Vlasenica (bei Srebrenica in Bosnien) den Kriegs-Berichterstatter Zoran Jovanović, mit dem ich einen Tag lang die Gegend in und um Srebrenica sowie den Vater zweier Kinder aufsuchte, die bei einem Massaker in Skelani, am 16. Januar 1993  getötet worden sind. Dieses Massaker, dem 60 weitere Serben zum Opfer fielen, gehört zu einer Serie von brutalen Überfällen auf 193 serbische Dörfer in einem Zeitraum von 1992 bis 1995.

Ich erhielt bei diesem Treffen eine Sicht der Ereignisse, wie sie in diesem Teil Bosniens unter der einheimischen Bevölkerung der Bosniaken, die sich aus Serben, Kroaten, Moslems und weiteren, kleineren ethnischen Gruppen zusammensetzte, bekannt und auch veröffentlicht worden ist. Eindeutig geht daraus der unter den Einheimischen bekannte und in einem Vorort Srebrenicas geborene, bosnisch-moslemische Kommandant Naser Orić als wirklicher Völkermörder Srebrenicas hervor.

Zoran Jovanović filmte und fotografierte serbische Opfer, deren überlebenden Angehörigen Kommander Naser Orić und seine brutalen Anhänger als Täter identifizierten und dies auch vor UN-Tribunal-Ermittlern bezeugten. Einheiten, die dem damaligen bosnisch-moslemischen Präsidenten Alija Izetbegović dienten und in Srebrenica stationiert waren: von den USA und radikal islamistisch regierten Ländern finanziell und militärisch unterstützt. Aus dem „Schutzhafen“ Srebrenicas führte Naser Orić drei Jahre lang einen grausamen Vertreibungs-Krieg gegen die serbische Zivilbevölkerung, worauf die bosnisch-serbische Armee unter General Ratko Mladić mit harten Konter-Angriffen reagierte.

Hierzu ein kurzer Filmauschnitt eines britischen Senders, mit SERBISCHEN Opfern und dazu die Benennung des verantwortlichen Kommandanten Naser Orić.

Trotz der in Deutschland bis dahin seit fast zwei Jahrzehnten praktizierten Anti-Serben-Hetze und dem Schweigen über die Verbrechen an Serben, empfing mich Zoran Jovanović freundlich und mit Respekt. Mit seinem Verhalten und seinen genannten Gedanken demonstrierte er Menschlichkeit und Charakterstärke. Zoran Jovanović war während des Krieges Chef des Informationsdienstes des Drina-Korbs der serbisch-bosnischen Armee. Am 11. Juli 1995 befand er sich in Sarajevo. Als Tage später ständig wachsende Zahlen über Vermisste aus Srebrenica verbreitet wurden und Hinrichtungs-Behauptungen Seitens der bosnisch-moslemischen Regierung unter Alija Izetbegović mit massiver Unterstützung der US-Regierung (unter Bill Clinton) verlauteten, ging Zoran selber der Frage nach, ob vom bosnisch-serbischen Militär Kriegsverbrechen in Srebrenica verübt worden sind. Ich habe keine Zweifel daran, dass Zoran Jovanović der serbische Journalist gewesen wäre, der – wie der US-amerikanische Journalist Seymour Myron Hersh (veröffentlichte das im Vietnamkrieg von US-Soldaten verübte My-Lai-Massaker) – Kriegsverbrechen der eigenen Leute an die Öffentlichkeit getragen hätte – wenn es denn so gewesen wäre.

„Zuerst einmal hätte ich nicht glauben können, dass jemand so einen Befehl geben könnte, und Ja, ich hätte es mitbekommen, wenn ein Befehl für Massenmord gegeben worden wäre.“, antwortete Zoran Jovanović auf meine Frage, ob er sich in der Position befand, über einen Völkermordbefehl Kenntnis erlangt haben zu können. Solche Befehlsdokumente, die auch für eine solche Absicht wegen der Befehlskette von oben nach unten existieren müssten, sind auch nie gefunden worden – was sogar aus den Ermittlungen der Prozesse am ICTY in Den Haag hervorgeht.

Um die jahrelang erlebten Misserfolge und Verbitterung zu veranschaulichen, die sich aus einer unüberwindbaren Mauer von Ignoranz und Rassismus ergab – bei dem verzweifelten Versuch, der Weltöffentlichkeit die Gräuel an Serben und die wirklichen Ereignisse zu präsentieren – die nicht nur bezüglich Srebrenica verfälscht worden sind – nahm Zoran bei unserem anfänglichen Gespräch in einem Restaurant einen Gegenstand, drehte diesen schweigend demonstrativ um und sagte:

„Alles steht auf dem Kopf. Die Urteile in Den Haag liegen wie ein Fluch auf uns Serben.“

Anschließend fuhr er mit mir zu Gräbern und Gedenkstätten in Skelani, Bratunac und in Kravica, die serbischen Opfern gewidmet sind. Reale Opfer, die entgegen Bill Clintons Srebrenica-“Vermisste“ nach der Tötung in einem dokumentierbaren Todeszustand, fotografisch erfasst und pathologisch von serbischen Gerichtsmedizinern untersucht worden sind. Solche Gedenkstätten findet man an zahlreichen verschiedenen stillen Orten im landschaftlich wunderschön gelegenen Bosnien, die einen anderen Genozid in den Neunzigern dokumentieren, als den von Bill Clinton und deutschen Politikern angeprangerten.

Jahre vor meinem Treffen mit Zoran Jovanović, das über den Autor Alexander Dorin zustande kam, der sich schon seit Anfang der Neunziger aus eigener Betroffenheit mit westlicher Propaganda gegen die serbische Bürgerkriegsseite befasste, hatte der Zufall die beiden zusammengeführt. Mit Zorans Aufnahmen sowie Dokumenten, Aussagen, unabhängigen Gerichts-Prozessbeobachtungen am UN-Tribunal, Analysen und weiteren vorliegendem Material, setzte sich Alexander Dorin Diffamierungen und Bedrohungen aus, indem er sich auf die Ereignisse in Srebrenica vor, während und nach dem 11. Juli 1995 konzentrierte und diese hervorholte und zusammenfasste.

Und genau damit stellt er dar, wodurch es in den damaligen Julitagen tatsächlich zu toten moslemischen Männern und “Vermissten“ (die an anderer Stelle auftauchten) aus Srebrenica gekommen war. Er veranschaulicht, wie mit Manipulationen „Vermissten“-Zahlen erzeugt worden sind und wie am ICTY mit den einzelnen Punkten verfahren worden ist.

Es existieren so viele Analysen, Gutachten und Aussagen, auch Seitens der bosnisch moslemischen Seite; aus den Reihen der Vereinten Nationen und der NATO, die den Mythos des serbischen „Völkermörders“ und die angebliche Erwiesenheit über Völkermord-Absichten der Serben am UN-Tribunal in Den Haag widerlegen. Daraus ergibt sich eine unliebsame gegensätzliche Perspektive, die jedoch aus den hier genannten Gründen nicht von der gerechtigkeitsliebenden Masse wahrgenommen wird.

Diese Ergebnisse erklären die Verurteilungen serbischer Justizopfer durch befangene und abhängige Richter am UN-Tribunal, die mit dem peinlichen Umstand konfrontiert worden sind, dass die „Vermissten“-Zahlen und die auf der „Srebrenica-Gedenkstätte“ Bestatteten, die dem von Bill Clinton propagierten Srebrenica-“Hinrichtungs“-Massaker zugeordnet werden, sich als Masseninszenierung und Leichenfledderei (von moslemischen Gefechtstoten) erweisen.

Der größte hierbei entstehende Konflikt ist, dass sich die Völkermord-Behauptungen, die sich inzwischen nur noch auf Srebrenica bündelten und als Begründungen für die NATO-Angriffe verwendet worden sind – die sowohl im August/September 1995 („Operation Deliberate Force“) als auch ab 24. März 1999 bis 10. Juni 1999 („Operation Allied Force“) durchgeführt worden sind – in Luft auflösen und die NATO-Bombardierungen gegen militärische und zivile Einrichtungen als Kriegsverbrechen der US-NATO auf Befehl erklärt werden können.

Der zweite Konflikt entsteht durch die Tatsache, dass der harmlos wirkende Ex-US-Präsident Bill Clinton von bosnisch-moslemischer Seite als vorbereitender Agitator genannt wird.

Eine echte unabhängige, neutrale und objektiv untersuchende Kommission würde mit ihren Ergebnissen über die tatsächlichen Ereignisse sowie den leichtfertigen Verbreitungen von maßlos übertriebenen Propaganda-Dichtungen über die serbische Bürgerkriegsseite eine Schockwelle auslösen!! Gegen Serben reichte die leere Behauptung von entsprechender Stelle und die politisch gesteuerte Journalisten-Meute stürzte sich sofort darauf und wetteiferte förmlich, wer am schnellsten die rassistische braune Brühe über Serben ergießt – Beweise oder nicht!

(Kommt einem die Ungeduld zur Beweisführung, bzw. die vorschnelle Täter-Benennung aus gegenwärtigen Ereignissen nicht bekannt vor?)

WER hat sich mal mit den Prozessen oder mit den „Zeugen“ oder gar mit den Richtern und den Beweis-Mechanismen, wie sie vom noch amtierenden 1. Vorsitzenden Richter Carmel Agius bezeichnet worden sind, befasst???

Wer weiß von den Verbindungen zwischen seinem langjährigen Vorgänger, dem US-Richter Theodor Meron und dem US-Amerikanischen Großfinanzier George Soros?

Der US-amerikanische Richter Theodor Meron kam im März 2003 an das UN-Tribunal nach Den Haag und wurde sehr bald zum 1. Vorsitzenden gewählt, eine Position, die er mit kurzer Unterbrechung bis 2015 inne hielt.

George Soros, der sich schon in diesem Zusammenhang bei genauer Hintergrundbetrachtung alles andere als ein Förderer der Menschenrechte erweist, unterstützt auch hierbei nur solche Organisationen, die am UN-Tribunal gegen Serben agieren, womit eindeutig MENSCHENRECHTE VERLETZT WERDEN!

Wer weiß von den Verbindungen zwischen George Soros zu den Clintons?

Oder von den Verbindungen der Clintons zu James Kimsey, dem langjährigen 1. Vorsitzenden des unter Bill Clinton gegründeten icmp ?

Wer weiß schon von den Verbindungen eines James Kimsey zu dem Viert-Größten-Medienunternehmen der Welt „Viacom Inc. CBS Corb.“, das mit dem Groß-Konzern AOL vertraglich kooperiert, dessen Mitbegründer der Milliardär James Kimsey ist?

Das von Bill Clinton gegründete und von James Kimsey geleitete icmp ist eine durch und durch US-amerikanische Institution, die angeblich unabhängige und objektiv vorgenommene Exhumierungen in Bosnien durchführte. Als das Verteidigungsteam serbischer Angeklagter die Vorlage dieser Untersuchungsergebnisse verlangte, reagierte die Clinton-Kimsey-Institution absolut unseriös, indem sie die Einsicht in die Untersuchungsberichte verweigerte und schlicht behauptete, dass Srebrenicas Toten gefunden worden seien. Das UN-Tribunal, dass sich auch Internationale Strafgerichtshof für „Menschenrechte“ nennt, akzeptierte dieses Verhalten und den Verschluss von „Beweisen“, die, sollten sie denn existieren, eindeutig die Behauptung über Massenhinrichtungen hätten belegen können – warum also unter Verschluss??

Solche Vorgehensweisen vermutet man in Nordkorea, aber nicht am UN-Tribunal in Den Haag.

Unmöglich?

Falsch, – möglich wegen dieser Glaubens-Haltung!

…und durch Weglassen von relevanten Informationen und Zusammenhängen durchführbar.

Deswegen schrieb wohl schon der Autor Aldous Huxley 1946 in seinem Vorwort zu „Schöne neue Welt“

„Groß ist die Wahrheit, größer aber, vom praktischen Gesichtspunkt,

ist das Verschweigen von Wahrheit.“

Ich bin es leid, Begründungen oder verharmlosende Erklärungen von Leuten zu hören, die alles Mögliche erwägen, aber keine menschenfeindlichen Aktivitäten auf höherer, vernetzter Ebene, und die ihren eigenen Sinnen nicht mehr vertrauen – sich nicht mal Aufnahmen von massakrierten serbischen Opfern anschauen.

Ich empfand oft verzweifelte Wut und hätte diese Leute gerne an den Haaren nach Bosnien gezerrt zu Angehörigen der serbischen Massaker-Opfer!!!

Es besaß kaum jemand die Courage Alexander Dorins zusammengefasstes Material zu veröffentlichen und nur bei dem Religions -kritischen Verlag „Ahriman“, dem Kai-Homilius-Verlag, dem Zambon-Verlag und einem serbischen Verlag sind seine Bücher auf deutsch, serbisch, englisch und italienisch erschienen.

Hier veröffentlichte das  Online-Magazin Pârse&Pârse پارسه و پارسه  ein Interview mit Alexander Dorin, wo er die wichtigsten Punkte aufführt und die Methoden des ICTY an Beipielen veranschaulicht.

SREBRENICA-Fakten Teil 1

SREBRENICA-Fakten Teil 2

SREBRENICA-Fakten Teil 3

SREBRENICA-Fakten Teil 4

SREBRENICA-Fakten Teil 5

SREBRENICA-Fakten Teil 6

SREBRENICA-Fakten Teil 7

SREBRENICA-Fakten Teil 8

SREBRENICA-Fakten Teil 9

SREBRENICA-Fakten Teil 10

SREBRENICA-Fakten Teil 11

Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat.“

Berthold Brecht, 1898-1956

 

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Lynchjustiz am ICTY in Den Haag

Veröffentlicht: November 23, 2017 in Uncategorized

Am 22. November 2017, wurde ein MENSCH zum Sterben verurteilt, der schon seit 25 Jahren medial hingerichtet wird.

Ratko Mladic in Srebrenica

„Die Wahrheit über Srebrenica ist keine Glaubens- oder Interpretationsache, sondern eine Wahrheit, die auf Fakten basiert. Fakten, die die bosnisch-moslemische Regierung und die Internationale Staatengemeinschaft unterdrücken und verschweigen.“

Alexander Dorin, Autor und Srebrenica-Experte.

Der Kommandant Naser Orić, der in der bosnisch-moslemischen Armee unter Alija Izetbegović diente, ist der wirkliche Schlächter von Srebrenica.

Die Massenverbrechen, Srebrenica-Fakten Teil 1  die unter Naser Orićs Kommando an der serbischen Bevölkerung verübt worden sind, sind führenden Leitmedien bekannt und bei den Vereinten Nationen, der NATO und am ICTY dokumentiert.

In einer e-mail an mich, bedauerte die ehmalige SPIEGEL-Journalistin Renate Flottau die Tatsache, dass kaum über diese Massenmorde berichtet wurde.

Bildquelle: vebidoo.de Naser Orić

Naser Orić – bosnisch moslemischer Kommandant, 1993 bis 1995 stationiert in Srebrenica, geboren im Nachbardorf Potočari. Anführer bei Überfällen auf 193 serbische Dörfer. Freigesprochen am 31. Juli 2006 am ICTY in Den Haag, nach zweijähriger Prozessdauer.

 Naser Orić war von 1992 bis 1995  mit bewaffneten Einheiten in Srebrenica (ausgerüstet und finanziert aus den USA und radikal islamistisch regierten Ländern), von wo aus er 193 umgebende serbische Dörfer überfiel. Serbische Frauen, Kinder, alte Menschen und gefangene serbische Soldaten wurden von ihm und seinen ebenso brutalen Anhängern gefoltert und getötet – mit selber Grausamkeit, wie die der eingschleusten Mudschaheddin-Kämpfer.

Auf den unten veröffentlichten Aufnahmen, sind serbische Opfer! Sie wurden von dem Journalisten Zoran Jovanović fotografiert, den ich im August 2011 bei Srebrenica traf. An diesem Tag besuchte ich auch Tomislav Dimitrijević, den Vater der getöteten Kinder Aleksander und Radisav. Dies sind nur Ausschnitte aus einem anhaltenden und international verübten Verbrechen an der serbischen Bevölkerung!

Zoran mit mir in Vlasinca

Helga Fuchs und Zoran Jovanović in Vlasenica (bei Srebrenica).

Zoran Jovanović (links) und Tomislav Dimitrijević, der seinen erschossenen Sohn Aleksandar auf dem Buch-Cover von »Srebrenica, wie es wirklich war: Unterdrückte Tatsachen über die an Serben begangenen Massaker 1992-1995. Inkl. DVD« betrachtet.

Aleksandar-b

Aleksandar Dimitrijević wurde mit einem Kopfschuss getötet.

Radisav Dimitrijevic

Der 12 jährige Radisav Dimitrijević lag sechs Monate im Koma und starb an den Folgen der schweren Verletzungen.

Tomislavs ältester Sohn überlebte das Massaker in Skelani am 16. Januar 1993.

Der serbische General Ratko Mladić versuchte mit harten Konteratacken, die serbische Bevölkerung vor den jahrelang stattfindenden brutalen Aktionen des Kommandanten Naser Orić zu schützen.

Die serbischen Einheiten konnten erst nach Srebrenica vorrücken, als sich die Beobachtungsposten der UNPROFOR (United Nations Protection Force) und die bosnisch moslemischen Armee Schritt für Schritt zurückgezog.

Naser Orić hatte Srebrenica schon zuvor verlassen. Und ab dem 10. Juli 1995, bevor serbische Einheiten überhaupt Srebrenica erreichen konnten, verließen Tausende moslemische Männer den kleinen Gebirgsort. Darunter befanden sich die bewaffneten Kämpfer aus Srebrenica und Tausende zivile Männer.

95% der zurückgelassenen moslemischen Bevölkerung, setzten sich aus sämtlichen Frauen, Kindern und alten Menschen zusammen, wie es auch am ICTY genannt worden ist.

Der serbische General geriet in eine Falle, die ihm zum Verhängnis wurde.

Die moslemischen Männer spalteten sich aus eigenem Antrieb heraus von der Gesamtbevölkerung ab – auf wessen Veranlassung auch immer und das, bevor (!) General Mladić nach Srebrenica gelangte (hin gelockt wurde, ist wohl treffender). Die hier verlinkten Aufnahmen zeigen, wie sich große Männergruppen zum Verlassen des kleinen Gebirgsortes vor den Augen der UN-Blauhelme versammeln,  um über die Wälder zu verschwinden.

Es folgen meine privaten Fotoaufnahmen, die ich im August 2011 an dieser Stelle in Srebrenica machte, die auch in den Filmaufnahmen die Männer-Ansammlungen am Abend des 10. Juli zeigen. Das sind also tatsächlich Szenarien vom 10. Juli 1995 (siehe Datumsanzeige) aus Srebrenica! Hier verschwanden die Männer über den angrenzenden Weg in die Wälder, der in der 2. Fotoaufnahme zu sehen ist. Sämtliche Frauen, Kinder und Alte wurden den vorrückenden Serben überlassen, die erst am Tag danach nach Srebrenica gelangen konnten.

 Ein absoluter Widerspruch zu den damaligen Berichterstattungen über angebliche „Todes“- und „Vergewaltigungs“-Lager, die zu dem Zeitpunkt seit drei Jahren in westlichen Medien kursierten.
Privataufnahme Srebrenica Tankstelle

Privataufnahme vom 8. August 2011 – Helga Fuchs

Srebrenica 8. August 2011 – Tankstelle, an der sich die moslemischen Männer zum Verlassen aus Srebrenica versammelten: Privataufnahme – Helga Fuchs

Im folgenden Video ist eine große Gruppe der Männerkolonnen zu sehen, die sich filmten. Die zivilen bosnisch moslemischen Männer werden von ihren Leuten, den bewaffneten Soldaten der bosnisch moslemischen Armee begleitet. Geschlossen haben diese Männermassen ihre Frauen, Kinder und alten Familienangehörigen in Srebrenica zurückgelassen – !! als serbische Einheiten auf Srebrenica vorrückten !! ???

 

 

 

War den Männern das Schicksal ihrer Angehörigen egal, oder stimmten die drastischen Behauptungen westlicher Medien über die bosnisch serbische Armee etwa nicht?

Die kanadischen UN-Soldaten waren eine der ersten Blauhelm-Truppen in Bosnien – auch in Srebrenica. In The real story behind Srebrenica schreibt der kanadische Major General Lewis MacKenzie:

„Die bosnischen Serben hätten vielleicht die schwersten Waffen gehabt, aber die bosnischen Muslime hatten sie mit Infanterie-Fähigkeiten kombiniert, die im rauen Gelände um Srebrenica sehr gefragt waren.“

Der niederländische UN-Soldat Marco van Hees beschreibt die bosnisch moslemische Armee aus Srebrenica und ihren umliegenden Militärstützpunkten folgend:

Im konkreten Fall vom Juli 1995 hätten 450 Soldaten der holländischen Einheit, die schlecht bewaffnet war, die gesamte hochgerüstete 28. Division der muslimischen Armee, die ca. 10.000 Kämpfer umfasste, „verteidigen“ sollen! Weshalb haben sie sich nicht selbst verteidigt? “ 

Hier noch mehr Aussagen von Marco van Hees, die der Autor Alexander Dorin in diesem Artikel zitiert.

General der VRS (Armee der bosnischen Serben) Ratko Mladić

 

 

 

Die folgenden Aufnahmen zeigen die Situation der moslemischen Bevölkerung, am 12. Juli 1995, als sie von serbischen und niederländischen Soldaten versorgt worden ist. Ich kann nach eingehender Auseinandersetzung und meinem Treffen mit Zoran Jovanovic, der mir die Gegend zeigte, bestätigen, dass hier tatsächlich die Ereignisse aus Srebrenica zu sehen sind und diese Szenen nicht in einem anderen Zusammenhang, an einem anderen Ort stattgefunden haben.

 

 

Insbesondere die jetzt folgenden Aufnahmen wurden von westlichen Medien aus dem Zusammenhang gerissen und nur Ausschnitte gezeigt. Hier der Teil, wo Ratko Mladic zu der moslemischen Bevölkerung spricht.

Mit meinen Erlebnissen aus dem Kosovo (in einem gesonderten Beitrag), den Berichterstattungen über die dort gemachten Erfahrungen und den Umgang am UN-Tribunal (ICTY) damit – und besonders mit dem strategisch wertvollen »Srebrenica«, über das der Autor Alexander Dorin überzeugendes Material zusammengetragen hat, möchte ich JEDEN – auch Journalisten und Politiker – an die Hand nehmen, für den Einstieg in das Bewusstsein, dass das schrecklichste Verbrechen in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg immer noch geschieht. Die Verantwortlichen agieren weiterhin und lenken den Kurs auf eine ideologisch geführte Weltherrschaft, was sich dem kritischen Betrachter als Rückschluss präsentiert.

An dieser Stelle möchte ich ein zufälliges Treffen mit dem investigativen Journalisten Günter Wallraff erwähnen, der sich im Dezember 2012 am Flughafen Rom-Fiumicino direkt hinter mich einreihte, als ich nach Köln zurück flog. Er hatte eine Buchvorstellung auf der selben Buchmesse, wo ich die Veröffentlichung von der italienischen Ausgabe von „Srebrenica, wie es wirklich war“ besucht habe. Ich nutzte die Gelegenheit, begann ein Gespräch, erklärte meinen Aufenthaltsgrund und sagte sehr schnell, dass Srebrenica eine Inszenierung der Regierungen in Washington und Sarajevo sei und dass sich der ICTY in Den Haag in politischer Abhängigkeit befindet. Er nickte sofort und erwiderte, schon davon gehört zu haben, dass in Den Haag ein Showprozess stattfindet.

Wer das von Alexander Dorin zusammengefasste Material ausführlich und selbstdenkend und objektiv vornimmt und dazu die offizielle Variante vergleicht, gelangt unweigerlich zu der Erkenntnis, dass die Berichterstattung der führenden westlichen Massenmedien über »Srebrenica« eine mediale Tragödie darstellt.

Krieg ist der nackte Wahnsinn, das weiß ein jeder. Es gab noch nie einen Krieg in der Menschheitsgeschichte, in dessen Verlauf nicht abscheuliche Verbrechen verübt worden wären.

Und kein vernünftiger Mensch wird bestreiten können, dass sich auch die Menschen im ehemaligen Jugoslawien während der jüngsten Kriege gegenseitig Schreckliches angetan haben.

Doch wie könnte man damit die bis zur Unkenntlichkeit entstellte Wahrheit über die jugoslawischen Kriege rechtfertigen, die einflussreiche politische Kreise, Medienkonzerne und zahlreiche Journalisten zu verantworten haben?

Die jugoslawische Tragödie kann erst dann aufgearbeitet werden, wenn die ganze Wahrheit auf den Tisch kommt, denn auf Hetze, Desinformation und Lügen lässt sich nun mal keine gerechte und bessere Zukunft aufbauen.“

Alexander Dorin in »Srebrenica, die Geschichte eines salonfähigen Rassismus«

Dieses Material und die Verweise auf objektive Analysen weiterer Experten schockierten mich, weshalb ich die eigene Suche nach dem „Unmöglichen“ startete.

In dem Onlinemagazin, „parse und parse“ wurde unter der Überschrift: Die Srebrenica-Lüge, eine ausführliche Interview-Serie mit Alexander Dorin veröffentlicht, der darin die einzelnen Hauptpunkte aufführt, die das Konstrukt begreifen lassen.

SREBRENICA-Fakten Teil 1

SREBRENICA-Fakten Teil 2

SREBRENICA-Fakten Teil 3

SREBRENICA-Fakten Teil 4

SREBRENICA-Fakten Teil 5

SREBRENICA-Fakten Teil 6

SREBRENICA-Fakten Teil 7

SREBRENICA-Fakten Teil 8

SREBRENICA-Fakten Teil 9

SREBRENICA-Fakten Teil 10

SREBRENICA-Fakten Teil 11

Bei meinem Aufenthalt im April 2001 im Kosovo habe ich die Ermittlungen von KFOR-Beamten (Amerikaner und Italiener) zu einem Granatenanschlag auf eine serbische Familie miterlebt und nahm irtümlicher Weise an, damit einen zufälligen Racheakt erlebt zu haben. Doch damals  und noch Jahre danach hatte ich keine Ahnung von den Massenverbrechen an Serben im Kosovo und in Bosnien, die der deutschsprachige Autor und der Coautor Zoran Jovanović in Srebrenica – wie es wirklich war; Unterdrückte Tatsachen über die an Serben begangenen Massaker 1992–1995“ veröffentlichten. Tagelang verfolgten mich die darin enthaltenen Fotoaufnahmen über schrecklich entstellte Leichen, die von Zoran Jovanović fotografiert worden sind, den ich ein halbes Jahr später in Bosnien traf. Das Buch ist in DinA4 und zeigt darin groß abgebildet diese grausamen Verbrechen. Heute ist mir klar, dass die Größe und die schockierende Illustration nach zwei Jahrzehnten Hetze und Ignoranz, eine Art verzweifelter Versuch gewesen sein muss, um auf diese Massenverbrechen hinzuweisen – um sowohl bei der Masse, denen diese Verbrechen unbekannt sind, als auch auf der Ebene, wo man darüber Kenntnis besitzt, Aktionismus zu erwirken.

Verbrechen an Serben – deren Massenmörder durch den ICTY, einem Internationalen Strafgerichtshof für „Menschenrechte“ die FREIHEIT in Europa erlangten – und die der serbische General Ratko Mladić schützen wollte: jener MENSCH, der stattdessen von einer internatiolnalen Meute als „Schlächter vom Balkan“ gebrandmarkt wurde und der selber als Kind den Genozid an Serben überlebte, deshalb als Weisenkind bei seinem Onkel in der Bescheidenheit der Bosnischen Landschaft aufwuchs, und schon deshalb eine Wiederholung des Genozids, egal an welchem Volk, verabscheute! Und der am 22. November 2017 vom ICTY verurteilt wurde, nachdem er seit 25 Jahren schon medial hingerichtet worden ist.

serbische Opfer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veröffentlicht: November 20, 2016 in Uncategorized

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Last Thursday, news reports were largely devoted to the March 22 Brussels terror bombings and the US primary campaigns. And so little attention was paid to the verdict of the International Criminal Tribunal for (former) Yugoslavia (ICTY) finding Bosnian Serb leader Radovan Karadzic guilty of every crime it could come up with, including “genocide”.  It was a “ho-hum” bit of news.  Karadzic had already been convicted by the media of every possible crime, and nobody ever imagined that he would be declared innocent by the single-issue court set up in The Hague essentially to judge the Serb side in the 1990s civil wars that tore apart the once independent country of Yugoslavia.

Although it bears the UN stamp of approval, thanks to the influence of the Western powers, ICTY is essentially a NATO tribunal, with proceedings in English according to a jurisprudence invented as it goes along.  Its international judges are vetted by Washington officials.  The presiding judge in the Karadzic case was a South Korean, O-Gon Kwon, selected surely less for his grasp of ethnic subtleties in the Balkans than for the fact that he holds a degree from Harvard Law School. Of the other two judges on the panel, one was British and the other was a retired judge from Trinidad and Tobago.

As is the habit with the ICTY, the non-jury trial dragged on for years – seven and a half years to be precise.  Horror stories heavily laced with hearsay, denials, more or less far fetched interpretations end up “drowning the fish” as the saying goes. A proper trial would narrow the charges to facts which can clearly be proved or not proved, but these sprawling proceedings defy any notion of relevance. Nobody who has not devoted a lifetime to following these proceedings can tell what real evidence supports the final judgment. The media stayed away from the marathon, and only showed up to report the inevitable “guilty” verdict condemning the bad guy. The verdict reads a bit like, “they said, he said, and we believe them not him.”

There was a civil war in Bosnia-Herzegovina from April 1992 to December 1995. Wars are terrible things, civil wars especially.  Let us agree with David Swanson that “War is a crime”.  But this was a civil war, with three armed parties to the conflict, plus outside interference.  The “crime” was not one-sided.

Muslim False Flags

The most amazing passage in the rambling verdict by Judge O-Gon Kwan consists of these throw-away lines:

“With respect to the Accused’s argument that the Bosnian Muslim side targeted its own civilians, the Chamber accepts that the Bosnian Muslim side was intent on provoking the international community to act on its behalf and, as a result, at times, engaged in targeting UN personnel in the city or opening fire on territory under its control in order to lay blame on the Bosnian Serbs.”

This is quite extraordinary. The ICTY judges are actually acknowledging that the Bosnian Muslim side engaged in “false flag” operations, not only targeting UN personnel but actually “opening fire on territory under its control”.  Except that that should read, “opening fire on Johnstone-Queen-Cover-ak800--291x450civilians under its control”. UN peace keeping officers have insisted for years that the notorious Sarajevo “marketplace massacres”, which were blamed on the Serbs and used to gain condemnation of the Serbs in the United Nations, were actually carried out by the Muslim side in order to gain international support.

This is extremely treacherous behavior.  The Muslim side was, as stated, “intent on provoking the international community to act on its behalf”, and it succeeded!  The ICTY is living proof of that success: a tribunal set up to punish Serbs. But there has been no move to expose and put on trial Muslim leaders responsible for their false flag operations.

The Judge quickly brushed this off: “However, the evidence indicates that the occasions on which this happened pale in significance when compared to the evidence relating to [Bosnian Serb] fire on the city” (Sarajevo).

How can such deceitful attacks “pale in significance” when they cast doubt precisely on the extent of Bosnian Serb “fire on the city”?

The “Joint Criminal Enterprise” Label

ICTY’s main judicial trick is to have imported from US criminal justice the concept of a “Joint Criminal Enterprise (JCE)”, used originally as a means to indict gangsters.  The trick is to identify the side we are against as a JCE, which makes it possible to accuse anyone on that side of being a member of the JCE. The JCE institutionalizes guilt by association. Note that in Yugoslavia, there was never any law against Joint Criminal Enterprises, and so the application is purely retroactive.

Bosnia-Herzegovina was a state (called “republic”) within Yugoslavia based on joint rule by three official peoples: Muslims, Serbs and Croats.  Any major decision was supposed to have the consent of all three.  After Slovenia and Croatia broke away from Yugoslavia, the Muslims and Croats of Bosnia voted to secede from Yugoslavia, but this was opposed by Bosnian Serbs who claimed it was unconstitutional.  The European Union devised a compromise that would allow each of the three people self-rule in its own territory. However, the Muslim leader, Alija Izetbegovic, was encouraged by the United States to renege on the compromise deal, in the hope that Muslims, as the largest group, could control the whole territory. War thus broke out in April 1992.

Now, if you asked the Bosnian Serbs what their war aims were, they would answer that they wanted to preserve the independence of Serb territory within Bosnia rather than become a minority in a State ruled by the Muslim majority. Psychiatrist Radovan Karadzic was the elected President of the Bosnian Serb territory, “Republika Srpska”. However, according to ICTY the objective of the Serbian mini-republic was to “permanently remove Bosnian Muslims and Bosnian Croats from Serb-claimed territory … through the crimes charged”, described as the “Overarching Joint Criminal Enterprise”, leading to several subsidiary JCEs.  Certainly, such expulsions took place, but they were rather the means to the end of securing the Bosnian Serb State rather than its overarching objective. The problem here is not that such crimes did not take place – they did – but that they were part of an “overarching civil war” with crimes committed by the forces of all three sides.

If anything is a “joint criminal enterprise”, I should think that plotting and carrying out false flag operations should qualify.  ICTY does not seem interested in that.  The Muslims are the good guys, even though some of the Muslim fighters were quite ruthless foreign Islamists, with ties to Osama bin Laden.

One of the subsidiary JCEs attributed to Karadzic was the fact that between late May and mid-June of 1995, Bosnian Serb troops fended off threatened NATO air strikes by taking some 200 UN peacekeepers and military observers hostage.  It is hard to see why this temporary defensive move, which caused no physical harm, is more of a “Joint Criminal Enterprise” than the fact of having “targeted UN personnel”, as the Muslim side did.

The final JCE in the Karadzic verdict was of course the July 1995 massacre of prisoners by Bosnian forces after capturing the town of Srebrenica.  That is basis of conviction for “genocide”. The Karadzic conviction rests essentially on two other ICTY trials: the currently ongoing ICTY trial of Bosnian Serb military commander General Ratko Mladic, who led the capture of Srebrenica, and the twelve-year-old judgment in the trial of Bosnian Serb General Radislav Krstic.

The Karadzic verdict pretty much summarizes the case against General Mladic, leaving little doubt where that trial is heading.  Karadzic was a political, not a military leader, who persistently claims that he neither ordered nor approved the massacres and indeed knew nothing about them. Many well informed Western and Muslim witnesses testify to the fact that the Serb takeover was the unexpected result of finding the town undefended. This makes the claim that this was a well planned crime highly doubtful. The conclusion that Karadzic was aware of what was happening is inferred from telephone calls. In the final stages of the war, it seems unlikely that the Bosnian Serb political leader would compromise his cause by calling on his troops to massacre prisoners. One can only speculate as to what “a jury of peers” would have concluded.  ICTY’s constant bias (it refused to investigate NATO bombing of civilian targets in Serbia in 1999, and acquitted notorious anti-Serb Bosnian and Kosovo Albanian killers) drastically reduces its credibility.

What exactly happened around Srebrenica in 1995 remains disputed.  But the major remaining controversy does not concern the numbers of victims or who is responsible.  The major remaining controversy is whether or not Srebrenica truly qualifies as “genocide”.  That claim owes its legal basis solely to the 2004 ICTY judgment in the Krstic case, subsequently echoed (but never investigated) by the International Court of Justice.

“Procreative Implications”

That judgment was very strange.  The conclusion of “genocide” depended solely on the “expert” opinion of a sociologist. It was echoed again in the Karadzic case. ICTY reiterated its earlier judgment that the “killings demonstrate a clear intent to kill every able-bodied Bosnian Muslim male from Srebrenica. Noting that killing every able-bodied male of a group results in severe procreative implications that may lead to the group’s extinction, the Chamber finds that the only reasonable inference is that members of the Bosnian Serb Forces orchestrating this operation intended to destroy the Bosnian Muslims in Srebrenica as such.”

In other words, even though women and children were spared, Srebrenica was a unique genocide, due to the “severe procreative implications” of a lack of men.  The ICTY concluded that “the members of the Srebrenica JCE… intended to kill all the able-bodied Bosnian Muslim males, which intent in the circumstances is tantamount to the intent to destroy the Bosnian Muslims in Srebrenica.” Thus genocide in one small town.

This judgment is widely accepted without being critically examined.  Since wars have traditionally involved deliberately killing men on the enemy side, with this definition, “genocide” comes close to being synonymous with war.

In fact, not all Srebrenica men were massacred; some have lived to be witnesses blaming the Bosnian Muslim leadership for luring the Serbs into a moral trap.  Moreover, there were many Muslim soldiers temporarily stationed in Srebrenica who were not natives of the town, and thus their tragic fate had nothing to do with destroying the future of the town.

Never mind.  ICTY did its job.  Karadzic, aged 70, was sentenced to 40 years in prison.  As if to make a point, the verdict was announced on the 17th anniversary of the start of NATO bombing of what was left of Yugoslavia, in order to detach Kosovo from Serbia.  Just a reminder that it’s not enough for the Serbs to lose the war, they must be criminalized as well.

The verdict is political and its effects are political.  First of all, it helps dim the prospects of future peace and reconciliation in the Balkans.  Serbs readily admit that war crimes were committed when Bosnian Serb forces killed prisoners in Srebrenica.  If Muslims had to face the fact that crimes were also committed by men fighting on their side, this could be a basis for the two peoples to deplore the past and seek a better future together. As it is, the Muslims are encouraged to see themselves as pure victims, while the Serbs feel resentment at the constant double standards.  Muslim groups constantly stress that no verdict can possibly assuage their suffering – an attitude that actually feeds international anti-Western sentiment among Muslims, even though the immediate result is to maintain the Yugoslav successor states as mutually hostile satellites of NATO.

The other political result is to remind the world that if you get into a fight with the United States and NATO, you will not only lose, but will be treated as a common criminal.  The US-led NATO war machine is always innocent, its adversaries are always guilty.  The Roman Empire led the leaders it defeated into slavery.  The United States Empire puts them in jail.

 

http://www.counterpunch.org/2016/03/30/international-injustice-the-conviction-of-radovan-karadzic/

Getrieben von der Suche nach dem Unfassbaren und der wachsenden Erkenntnis, wie massiv wir belogen werden, besuchte ich am 9. August 2011 in Skelani (Bosnien, bei Srebrenica) den Vater des kleinen Aleksandars Dimitrijević. Tomislav Dimitrijević verlor bei dem Massaker zwei seiner Söhne, Aleksandar (5) und Radisav (12).

Der im Juli 2013 verstorbene Journalist Zoran Jovanovic besaß umfangreiches Foto- und Filmmaterial über die getöteten serbischen Opfer, die er als Kriegsberichterstatter in der Gegend von Srebrenica VOR Juli 1995 fotografierte und die Alexander Dorin in seinem Buch veröffentlichte. Als ich erfasste, wie schwerwiegend die Desinformationen unserer Medien sind, wuchs in mir der Wunsch nach Bosnien zu reisen und mich mit Zoran Jovanovic zu treffen. Spontan bat ich ihn die Familie des kleinen Aleksandars treffen zu wollen, der tot auf der Titelseite des Buches abgebildet ist. Zoran telefonierte sofort und nachmittags saß ich in Skelani einem gebrochenen Mann gegenüber.

Es dauerte eine Weile, bis wir das Gespräch beginnen konnten. Während mit dem Lokalbesitzer verhandelte wurde, das Auto in der Waschanlage vom roten Staub zu reinigen – der durch die schlechten und trockenen Straßen bei Palez fast vollständig das Fahrzeug bedeckt hatte – saß mir Dimitrijevic unsicher gegenüber. Sein Blick schien in der Ferne nach irgendwas zu suchen.

Als wir alle zusammen saßen, legte ich das Buch auf den Tisch. Plötzlich erfasste Tomislav  eine völlige Ruhe, sein Wippen hörte auf und die Anspannung viel weg. Behutsam nahm er das Buch und zog es liebevoll zu sich. Er betrachtete seinen Sohn und war weit von uns entfernt und tief in einer anderen Welt versunken. Dann küsste er unter Tränen das Bild. Einen nicht enden wollenden Moment, den wir ihm schenkten, war er nicht ansprechbar und allein. Keiner der Anwesenden wagte es, ihn aus dieser Ebene herauszuholen. Es war bedrückend still. Mit gemischten Gefühlen, ob ich überhaupt etwas richtiges tue, begann ich unsicher das Gespräch.

Dann kehrte er zurück, blieb ruhig und begann gefasst mit fester Stimme von dem Massaker in Skelani zu erzählen, das eine Woche nach einem Überfall in Kravica verübt wurde. Kravica wurde am orthodoxen Weihnachtsfest überfallen und ist wie Skelani ein Beispiel für 192 überfallene serbische Dörfer. Von den Opfern dieser Überfälle, konnten 3.267 Serben identifiziert werden. Viele Menschen waren grausam, bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt worden. Tausende Menschen wurden verletzt.

Am 16. Januar 1993 flüchtete Tomislavs Familie, seine Frau und seine drei Kinder, vor Naser Orics Killerbanden, die Jagd auf serbische Zivilisten machten. Der fünfjährige Aleksandar wurde von einer Kugel in den Kopf sofort getötet. Der zwölfjährige Radisav starb ein halbes Jahr später an den schweren Schussverletzungen. Der älteste Sohn überlebte. Bei diesem Massaker wurden 69 Menschen getötet und weitere schwer verletzt.

Bei einer Versammlung in Vlasenica (bei Srebrenica) hörten Ermittler des UN-Tribunals in Den Haag die Aussagen der Überlebenden an und nahmen umfangreiches Beweismaterial in Empfang. Pathologische Gutachten, Fotoaufnahmen und schriftliche Zeugenaussagen. Jedoch NICHTS davon wurde im Prozess gegen Naser Oric verwendet. Der bosnisch moslemische Bürgermeister von Srebrenica, Ibran Mustavic, der von Serben nach der Einnahme der Stadt gefangen genommen wurde (weil er unter Verdacht stand, an den Massenmorden beteiligt gewesen zu sein) berichtete in seinem Buch „Planirani Haos“ (geplantes Chaos) über die Verbrechen von Naser Oric und seinen Anhängern an Serben und an Moslems.

Dieser wichtige Zeuge wurde erst nach Den Haag eingeladen und kurzfristig wieder ausgeladen. Mustavic hat persönliche Aussagen von Naser Oric veröffentlicht, mit denen der Massenmörder seinen ersten Mord an einem serbischen Richter aus Srebrenica beschreibt. Naser Orić rühmte sich auch vor internationalen Journalisten wegen der Massaker an Serben und prahlte mit seinem Können vor John Pomfret und Bill Schiller von der Washington Post und vom Toronto Star, als er den Reportern stolz die Video-Aufnahmen enthaupteter Serben präsentierte.

Doch statt diesen bekennenden Massenmörder zu verurteilen, erlangte Naser Oric nach etwa zwei Jahren Haft in Scheveningen, während des WM-Fussball-Viertelfinalspiels „Deutschland-Argentinien“, einen Freispruch und konnte das Gebäude als freier Mann verlassen.

Am Ende des Gesprächs erklärte ich Tomislav, dass ich an den Vorgängen in Srebrenica nur privat interessiert sei und in keinem Auftrag nach Bosnien gekommen war. Deshalb bat ich ihn, sich keine Hoffnung zu machen. Daraufhin erwiderte er:

„Das haben mir die Ärzte auch gesagt, als mein Sohn im Sterben lag.

Aber ich habe gehofft bis zum Schluss.“

  1. Januar 1993 – Massaker in Skelani

Text aus „Srebrenica, die Geschichte eines salonfähigen Rassismus“

„In den frühen Morgenstunden werden die Ortschaft Skelani und die umliegenden Dörfer angegriffen. Neben den Toten gibt es zahlreiche Schwerverletzte. Während der Offensive dringen die moslemischen Soldaten zum Fluss Drina vor und überschreiten die Grenze nach Serbien.

Dabei überfallen sie den serbischen Ort Bajina Bašta, was dazu führt, dass die Bewohner in heller Panik flüchten. Das war nicht der einzige Zwischenfall an der Grenze zu Serbien. Zwischen 1992 und 1995 ist es wiederholt vorgekommen, dass moslemische Einheiten von Bosnien aus Dörfer in Serbien beschossen haben – ein Delikt, für das sich kein moslemischer Kommandant jemals verantworten musste.

Das Gleiche gilt für Kroatien. Im März und April 1992 drangen Tausende kroatischer Soldaten nach Bosnien vor und verübten diverse Massaker, so z. B. am 26. März 1992 in Sijekovac (Bosanski Brod) und am 2. April 1992 in Gornji, Donji Malovan und Kupres. Auch später wahrend des Bosnienkrieges kämpfte die kroatische Armee ungehindert an der Seite der in Bosnien lebenden Kroaten. Wie die bosnischen Moslems so müssen sich auch die Kroaten nie für grenzüberschreitende militärische Aktivitäten verantworten – im Gegensatz zu diversen serbischen Führern, die angeklagt wurden, weil Freiwillige aus Serbien in serbischen Gebieten in Bosnien und Kroatien gekämpft haben. Wahrend der Verbrechen in Skelani und Umgebung starben folgende Personen:

Ilinka Blagojević (*1914)

Aleksandar Dimitrijević (*1987)

Dragan Dimitrijević (*1960)

Radisav Dimitrijević (*1984)

Aleksa Gligić (*1968)

Nebojša Ilić (*1969)

Mile Ivanović (*1952)

Predrag Ivanović (*1973)

Želimir Ivanović (*1968)

Milija Jakovljević (*1957)

Milenko Jakovljević (*1946)

Milojko Jakovljević (*1957)

Andja Janjić (*1927)

Simo Janjić (*1948)

Šćepo Janjić (*1966)

Milenija Janković (1963)

Radosava Kovaćević (1915)

Savo Maksimović (*1932)

Tadija Maksimović (*1934)

Milun Marković (*1970)

Vlado Mijatović (*1966)

Dušanka Milanović (*1920)

Ilija Milanović (*1922)

Marko Milanović (*1954)

Dragoje Milošević (*1960)

Milan Milovanović (*1967)

Milenko Milovanović (*1941)

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Darinka Mitrović (*1922)

Mirko Mitrović (*1939)

Radinka Mitrović (*1946)

Radivoje Mitrović (*1942)

Rosa Nedjić (*1933)

Milenko Nikolić (*1940)

Radivoje Nikolić (*1952)

Andjelko Pavlović (*1914)

Žarko Pavlović (*1938)

Dragomir Rakić (*1940)

Dragomir Rakić (*1953)

Milomir Rakić

Mirko Rakić (*1925)

Novak Rakić (*1953)

Radiša Rakić (*1961)

Tadija Rakić (*1930)

Ivanka Ristić (*1950)

Mićo Ristić (*1977)

Milenko Ristić (*1930)

Mitra Ristić (*1974)

Novak Ristić (*1951)

Rado Ristić (*1920)

Vladislav Ristić (*1947)

Gordana Sekulić (*1966)

Radovan Simić (*1966)

Milenko Todorović (1928)

Petko Todorović (*1925)

Milorad Trifunović (*1958)

Vidosava Trifunović (*1915)

Bogdan Živanović (*1927)

Dobrina Živanović (*1958)

Filip Živanović (*1931)

Nikola Živanović (*1921)

Stojan Živanović (*1925)

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Gedenkstätte am Ortseingang in Skelani, einem Ort bei Srebrenica im Drinatal. Über 300 Namen sind auf denn Gedenktafeln eingraviert, von Menschen, die ab 1992 in einer Serie von Überfällen (193 Dörfer) getötet wurden und deren Schicksale von einer internationalen Staatengemeinschaft Ignoriert und vertuscht werden.

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Tomislav Dimitrijević verlor bei dem Massaker zwei seiner Söhne, Aleksandar (5) und Radisav (12. Sein ältester Sohn überlebte leicht verletzt.

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Aleksandar Dimitrijevic *1988

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Radisav Dimitrijevic *1984

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Der im Juli 2013 verstorbene Journalist Zoran Jovanovic (links) besaß umfangreiches Foto- und Filmmaterial über die getöteten serbischen Opfer, die er als Kriegsberichterstatter in der Gegend von Srebrenica VOR Juli 1995 fotografierte und die Alexander Dorin in seinem Buch veröffentlichte.

 

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9. August 2011 in Skelani (Bosnien, bei Srebrenica)

WAS GESCHAH WIRKLICH IN SREBRENICA?

http://tinyurl.com/Srebrenica-Luege-1

http://tinyurl.com/Srebrenica-Luege-2

http://tinyurl.com/Srebrenica-Luege-3

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http://tinyurl.com/Srebrenica-Luege-10

 

Heute ist das orthodoxe Weihnachtsfest.

Veröffentlicht: Januar 6, 2016 in Uncategorized

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So wird das orthodoxe Weihnachtsfest von Serben gefeiert.

Ich wünsche allen orthodoxen Christen ein schönes und friedliches Weihnachtsfest! Besonders sind meine Gedanken bei den leidenden serbischen, syrischen und griechischen Christen.

Ihnen und den anderen Völkern wünsche ich Frieden und eine Aufklärung im Sinne der Menschlichkeit, die uns vorführt, dass es kein Volk von nur Guten und auch kein Volk von nur Bösen gibt.

Und das jeder einzelne von uns ein Flügelschlag im Chaos ist.

Uns allen wünsche ich, dass die historischen Daten 11. Juli 1995 und 11. September 2001, als das erfasst werden, was sie sind: Täuschungen mit schwerwiegenden Folgen.

Dazu erinnere ich an ein Verbrechen, das an Weihnachten 1993 in Bosnien verübt worden ist und als Ergebnis aus dieser unmenschlichen und hinterhältigen Politik hervorgeht – unbeachtet und ohne Anteilnahme am Leid dieser Menschen. Im August 2011 besuchte ich die Gedenkstätte in Kravica. An diesem Tag traf ich mich mit dem Vater der serbischen Massakeropfer Aleksander (5) und Radisav (12) Dimitrijevic, die eine Woche später, am 16. Januar 1993, in dem Ort Skelani Opfer eines der vielen Massaker geworden sind. Serbische Opfer, die während des verschwiegenen grausamen Vertreibungskrieges, des damaligen bosnisch moslemischen Präsidenten Alija Izetbegovics – der durch diese Aktionen die serbische Bürgerkriegspartei provozierte – getötet worden sind.

Wie ich zu/nach „Srebrenica“ kam – Besuch im August 2011

Gedenkstätte in Kravica

Foto privat

Nur wenige Kilometer von dem monströsen Bauwerk in Srebrenica, das für die Hinrichtungs-Inszenierung errichtet wurde und als „Beweis“ für die angeblich von Serben verübten Massenhinrichtungen herhalten muss, befindet sich die Gedenkstätte von Kravica.

(Anmerkung: Die Gedenkstätte, die das von den Medien berühmt berüchtigte „Srebrenica-Hinrichtungs-Massaker“ suggeriert und in Srebrenicas Nebenort Potočari  errichtet wurde, wurde von den USA finanziert und vom ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton eingeweiht. Bill Clinton, erscheint in diesem Zusammenhang als Kriegsverbrecher,  der ein „Massaker an ca. 5.000 Moslems“ dem damaligen bosnisch moslemischen Präsidenten Alija Izetbegovic praktisch vorgeschlagen hat, um den Vereinten Nationen Gründe für eine militärische Intervention durch die NATO zu liefern.)

Mitten im Ort Kravica erinnert ein Kreuz an 3.267 serbische Opfer, die im jüngsten Krieg in Bosnien ums Leben gekommen sind, darunter über Tausend Menschen, die unter dem Kommando des bosnisch moslemischen Kommandanten Naser Orić in den Jahren 1992 bis 1995 grausam getötet worden sind. Ebenso ist es 6.400 Serben gewidmet, die im zweiten Weltkrieg in der gleichen Gegend von Hitlers Verbündeten, der faschistischen Ustaša-Bewegung und der bosnisch-muslimischen 13. SS-Division „Handžar“grausam ermordet wurden –  deren Anhänger Srebrenicas Warlord Naser Oric war.

Naser Oric, der wahrhaftige Schlächter und bekennende Massenmörder von Srebrenica, ließ sich  nach seinen „Aktionen“, am 7. Januar 1993 (1. Weihnachtstag der orthodoxen Serben) in Kravica mit seinen Anhängern und namentlich bekannten Massenmördern fotografieren.

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Naser Orić rühmte sich vor Journalisten für die Massaker an Serben und prahlte in einem Interview von seinen „Aktionen“ vor John Pomfret und Bill Schiller von der Washington Post und vom Toronto Star, während er den Reportern stolz die Aufnahmen enthaupteter Serben präsentierte.

Ich zitiere Bill Schiller vom Toronto Star, der Naser Oric in Srebrenica besuchte und ihn als einen blutrünstigen Krieger beschreibt, „wie man ihn sich blutrünstiger nicht vorstellen kann.“ „Fearsome Muslim warlord eludes Bosnian Serb forces“, Toronto Star, 16.7.1995):

„Orić ist ein Furcht einflößender Mann, und er ist stolz darauf. Ich traf ihn im Januar 1994 in seinem Haus im von Serben umzingelten Srebrenica. An einem kalten, verschneiten Abend saß ich in seinem Wohnzimmer und schaute mir eine schockierende Videoversion dessen an, was man wohl Orićs „Größte Erfolge“ nennen könnte. Man sah brennende Häuser, tote Körper, abgetrennte Köpfe und fliehende Menschen. Orić grinste die ganze Zeit hindurch und bewunderte sein Werk. „Wir überfielen sie aus dem Hinterhalt“, sagte er, als einige tote Serben auf dem Bildschirm erschienen. Die nächste Folge von toten Körpern war von Sprengkörpern verursacht worden: „Wir schossen diese Typen auf den Mond“, brüstete er sich. Als Bilder einer vom Beschuss gezeichneten Geisterstadt ohne sichtbare Leichen erschienen, beeilte sich Orić zu verkünden: „Da haben wir 114 Serben getötet.“

Seine Brutalität schockierte auch bosnische Moslems. Er terrorisierte und ermordete in Srebrenica die eigene Bevölkerung. Der bosnisch moslemische Mitbegründer der SDA (Partei des damaligen bosnisch moslemischen Präsidenten Alija Izetbegovic) war bis zum Fall der Stadt Bürgermeister in Srebrenica. Ibran Mustafic beschreibt in seinem Buch „Planirani Haos“(geplantes Chaos) wie Naser Oric mit eigenen Händen Slobodan Ilic, den serbischen Richter von Srebrenica tötete, an jenem Tag, als Oric und seine Leute das Gefängnis in Srebrenica übernahmen.

Naser Oroic und Srebrenica

politisches Verschweigen

Naser Oric wird heute als Held gefeiert.

Naser Oric in Magazin

Hier sind die zerstörten Häuser in Kravica zu sehen und einige der 158 Opfer, die am Weihnachtstag, den 7. Januar 1993 überfallen und massakriert worden sind – von einem Massenmörder, der vom UN-Tribunal in Den Haag, trotz erdrückender Beweislast freigesprochen wurde.

Wahrnehmungsstörungen

Veröffentlicht: Dezember 17, 2015 in Jugoslawienkrieg, Uncategorized

Gestern entdeckt: hier mal eine bemerkenswerte Diplomarbeit  von 2011, der 29jährigen Maja Sito. Auch deshalb bemerkenswert, weil sie Kroatin ist und objektiv und frei von negativen Wertungen, die (un)Kultur des `modernen` Journalismus analysiert. (Für die, die es nicht wissen: Kroaten, Moslems und Serben waren die größten rivalisierenden Bürgerkriegsgruppen im jüngsten Jugoslawienkrieg, die jedoch nicht – wie auch die Verfasserin betont – als homogene Volksgruppen betrachtet werden können.)

Maja Sito erklärt die Gedanken hinter ihrer Arbeit und vergleicht hierzu die Schriften zweier völlig konträrer SchriftstellerInnen – Peter Handke  und Dubravka Ugrešić   – mit den Veröffentlichungen deren Kritiker. Obwohl sowohl Handkes, als auch Ugrešićs Texte Konflikte und Skandale in der Öffentlichkeit auslösten, steckt eine völlig gegensätzliche Intention dahinter. Beiden wurde jedoch eine “falsche” Wirklichkeitswahrnehmung der Jugoslawienkriege vorgeworfen. Dass dies jedoch vielmehr auf Seiten der Kritiker und der breiten Medienmasse der Fall ist, macht diese Analyse deutlich. Akribisch fügt auch sie die Quellenangaben hinzu.

Das lobenswerte an Maja Sito, die in ihrer Diplomarbeit wie viele Analytiker und Autoren schon zuvor, auf die Rolle der Medien eingeht, ist ihr Fazit im Schlusswort. Sie bringt darin auf den Punkt, was man als fehlende menschliche Wahrnehmung und ungenügendem Verantwortungsbewusstsein des Journalismus der letzten 25 Jahre bezeichnen muss – eine klare und auf faire Recherche beruhende Feststellung, die in dieser Form wohl nur wenigen Autoren und Journalisten gelingt.

Hierzu aus ihrem Schlusswort:

»Beide Texte [von Handke und Ugrešić] vereinen in sich ein komplexes und hochpolitischen Thema einer noch kurz zurückliegenden europäischen Geschichte, welches von den Medien in seiner Komplexität so stark reduziert wurde, so dass lediglich ein Schwarz-Weiß-Schema zurückblieb und man sich für eine Seite entscheiden musste. In vorliegendem Fall ist dieses von den Medien reduzierte Objekt der Erörterung die SFRJ [Die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien], welche entweder mit Repressalien und Diktatur oder mit auf Freiheit und Demokratie basierenden unabhängigen Einzelstaaten gleichgesetzt wurde.

Zwischen diesen beiden Polen der Darstellung existierte keine Berichterstattung. Handke und Ugrešić wurden ebenso in diesem “Entweder-Oder-Modus” als jugophile NostalgikerInnen eingeordnet.

 Dabei beinhalten die kritisierten Texte weitaus mehr Potential als von den Medien wahrgenommen werden konnte. Letztgenannte haben sich ihre eigenen Gucklöcher geschaffen und sich damit selbst jede andere Art der Wahrnehmung, vor allem auch der selbstreflexiven- und kritischen, verwehrt

Weiterer Auszug aus ihrer Arbeit:

»Gabriele Vollmer kann in ihrer Dissertation “Polarisierung in der Kriegsberichterstattung” die einseitige Berichterstattung der deutschen Zeitungen “Frankfurter Allgemeine Zeitung”, “Süddeutsche Zeitung”, “Frankfurter Rundschau” und “tageszeitung” belegen. Darin ermittelt sie, wie in allen genannten Medien “die Serben” mit den meisten Stereotypen versehen werden, nämlich mit 191 gegenüber neun slowenischen und sieben kroatischen12.

Interessanterweise fehlen auch Hinweise auf den Verfassungsbruch der Slowenen und Kroaten, während den Serben13 überwiegend die Schuld für gebrochene Waffenstillstände zugewiesen wird: “In 82,4% aller angegebenen Fälle (34) wurde bei der Nennung eines Kriegsgrundes gleichzeitig ein aggressives Verhalten der Serben assoziiert.”14 Eine weitere Methode um die Serben zu diskreditieren, war es die westliche Bevölkerung über serbische Ablehnungen zu Friedensinitiativen anstatt von deren Zustimmungen zu informieren. Auch wenn die Serben am häufigsten Waffenstillständen zustimmten (40), so entstand durch die Meldungen der Ablehnungen (15) ein insgesamt negatives Bild von Serbien. Letztendlich bauten die Medien auf diesem Wege ein serbisches Feindbild auf, welches “durch eine Einseitigkeit der Berichterstattung zugunsten der Slowenen und Kroaten”15 erreicht wurde.

Zum selben Schluss kommt auch Peter Brock in “Meutenjournalismus”: “Trotz anhaltender Berichte der Greueltaten von kroatischen Soldaten und paramilitärischen Einheiten gegen Serben […] war in den Geschichten, die die Welt erreichten, nur von serbischen Übergriffen die Rede.”16

 Mira Beham ermittelt jene Gesetzmäßigkeiten, welche die Jugoslawienberichterstattung in Deutschland prägen und fasst sie in drei Punkten zusammen:

“1. Jede Provokation, jede Handlung oder jedes Verbrechen, deren Verursacher unklar ist, wird […] automatisch den Serben zugeschrieben. 2. Die angeblich von serbischer Seite hervorgerufenen Ereignisse haben Schlagzeilen- und Sensationswert. Spätere Dementis oder Richtigstellungen erscheinen nur in Nebensätzen oder kleingedruckt, wenn überhaupt.

  1. Durch die eindeutigen Schuldzuweisungen wird der Handlungsdruck gegen nur eine Seite des Konflikts verstärkt.”17

Im Weiteren führt Beham konkrete Beispiele18 an, welche ihre Thesen belegen und festigen.

Die Öffentlichkeit wurde regelrecht durch die Medien “antiserbisch aufgeputscht”19. Dasselbe Phänomen findet sich in Österreich. “Gemeinsam mit dem ORF und dem Großteil der österreichischen Presse sentimetalisierte er [der österreichische Außenminister Alois Mock] die ganze Bevölkerung für das katholische Kroatien”20, stellt Rudolph Burger in “Kriegsgeiler Kiebitz oder der Geist von 1914” fest. Natürlich stellt sich da die Frage nach den Beweggründen der Medien, Meinungen anstatt Nachrichten zu verbreiten. Dieser Themenkomplex ist jedoch nicht relevant für meine Fragestellung. Eine Zusammenführung von Begründungen kann man bei Sonja Gerstl in ihrer Diplomarbeit „Stecken Sie sich Ihre Betroffenheit in den Arsch!“ Sprache und Political Correctness – Textanalytische Untersuchungen zu Peter Handkes „Eine winterliche Reise zu den Flüssen Donau, Save, Morawa und Drina oder Gerechtigkeit für Serbien“21 oder bei Kurt Grisch in “Peter Handke und `Gerechtigkeit für Serbien`”22 nachlesen.

Wie bereits anhand des Beispiels von Peter Brock gezeigt wurde, gab es selbstverständlich auch JournalistInnen, welche selbst ein differenzierteres Bild vom Krieg in Jugoslawien hatten und kein schwarz-weißes reproduzieren wollten. Doch diese JournalistInnen wollten nicht gehört werden, wie es Thomas Deichmann auch in der Einleitung seines Sammelbandes “Noch einmal für Jugoslawien: Peter Handke” konstatiert: Dass nämlich “persönliche Einstellungen und Emotionen der Reporter vor Ort die Qualität der Berichterstattung stark beeinträchtigt hätten und daß Kollegen, die den allgemeinen Konsens zu hinterfragen wagten, denunziert und gemieden wurden. «

Aus dem Vorwort:

Wer sich einer anderen Sprache oder anderer Bilder als die von den Medien über Jahre hinweg reproduzierten bediente, begab sich auf politisches Glatteis. Wie etwa der US-amerikanische Journalist Peter Brock, welcher von den Berichten zum Jugoslawienkrieg veranlasst wurde in der weltweit renommierten Zeitschrift für internationale Politik „Foreign Policy“ 1993 jene Kriegsberichterstattung einer Medienanalyse zu unterziehen:

„Die Nachrichten kamen im vollen Kampfanzug der knalligen Schlagzeilen, der seitenweise ausgebreiteten, bluttriefenden Fotos und grausigen Videofilme daher. Dahinter steckte die klare Absicht, Regierungen zu militärischem Eingreifen zu zwingen. Die Wirkung war unwiderstehlich, aber war das Bild vollständig?“1

 

In bahnbrechende Analyse konnte Brock eine Vielzahl von politisch folgenschweren Falschmeldungen und Tatsachenverdrehungen bei der Berichterstattung nachweisen.

Das Erscheinen des Artikels löste großes Aufsehen und Empörung aus, weniger über die Leichtfertigkeit der Medien Halbwahrheiten zu verbreiten, als über Peter Brock selbst2. Die öffentliche Erregung weitete sich nach ihrem entstehen in den USA schließlich auch auf Europa aus, nachdem die Züricher „Weltwoche“ den Artikel Anfang 1994 ebenfalls veröffentlicht hatte. Der verantwortliche Auslandsredakteur der Züricher „Weltwoche“

Hanspeter Born kommentiert die Ereignisse nach der Veröffentlichung:

1 Peter Brock: Dateline Yugoslavia: The Partisan Press. In: Foreign Policy. 93/1993-94. S. 153. Zitiert nach:

Sonja Gerstl: “Stecken Sie sich Ihre Betroffenheit in den Arsch!”. S. 38.

2 Vgl. Mira Beham: Kriegstrommeln. Medien, Krieg und Politik. – München: Deutscher Taschenbuch-Verlag.

  1. S. 208.

 „Es hagelte Telefonanrufe und Leserbriefe, in denen uns vorgeworfen wurde, wir leugneten die serbische Aggression im Bosnienkrieg, wir verharmlosen Kriegsverbrechen wie die `ethnische[n] Säuberungen` und die Vergewaltigungen, wir stellen Täter und Opfer auf dieselbe Ebene und verhöhnten somit die Opfer.“3

Eine öffentlich-kritische Debatte zum Einfluss der Medien auf diesen Krieg war somit weder im westlichen Europa noch in der restlichen Welt möglich. Es schien kaum noch Lücken und Notwendigkeiten für andere Worte und Blicke zu geben. Die Wahrnehmung, welche über die Politik und Medien vermittelt wurde, beeinflusste, veränderte und konstruierte vor allem den Blick der Menschen auf Jugoslawien.«

Hier eine der Wahrnehmungen Peter Handkes: »Damals, im Juli 1995, war ja noch überhaupt nicht klar, was in Srebrenica geschehen war und was es mit den sogenannten Massakern auf sich hatte; es gab mehr Gerüchte als Tatsachen. Die Freundin meines Übersetzerfreundes hat gesagt, sie sei davon überzeugt, dass nach dem Fall von Srebrenica viel Böses geschehen ist, und ich habe das so erzählt. Wenn man damals auch nur gefragt hat: „Stimmt das wirklich?“, so wurde einem das gleich so ausgelegt, als hätte man das Massaker geleugnet, wie in meinem Fall in Frankreich. Ich hatte ein paar Fragen gestellt: Wie photografierte man die sogenannten Opfer, wie arbeiten die Journalisten?«

 

Peter Handke Antiserbentum