Archiv für die Kategorie ‘AKTUELL SCHÜTZT ALEXANDER DORIN’

jungeWelt Interview mit Alexander Dorin, vom 30.10.15:

Anm. H.F.: Am 17. Juni wurde Alexander Dorin unter fadenscheinigen Begründungen in Basel verhaftet. Dorin veröffentlichte mehrere Bücher über die Lügen zu Srebrenica. Einen Monat später, am 11. Juli, wurde nach 20 Jahren die jährlich stattfindende Bestattungszeremonie auf der Gedenkstätte in Potocari abgehalten, um an Bill Clintons und Alija Izetbegovics Massakeropfer zu erinnern, die man seit 20 Jahren suchen muss und daher nur vereinzelt bestattet werden können: weil für das mutmaßliche Verbrechen, welches auch als „Völkermord“ oder „Genozid“ bezeichnet wird, zum „Tat“-Zeitpunkt keine Massengräber, geschweige denn Leichen gefunden worden sind, weil diese, sowie der vollständige „Genozid“ in einer gigantischen, perfekt organisierten und logistisch genialen Vergrabungs-  und Umgrabungsaktion, vor den unzähligen anwesenden Beobachtern der Vereinten Nationen, sowie der Spy-Hightech im Orbit und der Luftüberwachungstechnik der US-NATO, welche sich staatswidrig im jugoslawischen Luftraum aufgehalten hat, verborgen geblieben ist. https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Srebrenica

Am 10. Juni wurde auch der bosnische Kriegsverbrecher/Massenmörder Naser Oric in der Schweiz verhaftet, kurz darauf aber wieder freigelassen. Dorin saß fast vier Monate in Untersuchungshaft!

»Srebrenica« dient der US-NATO, seit der NATO-Aggression gegen Jugoslawien, für weitere militärische Interventionen.

 

»23 Stunden in der Zelle«

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Bildquelle BZ: Untersuchungsgefängnis Basel-Stadt im Waaghof

Es folgt der Artikel aus JungeWelt

Interview: Rüdiger Göbel

Der Publizist Alexander Dorin war Anfang Oktober nach drei Monaten und drei Wochen aus Schweizer Untersuchungshaft freigekommen. Der unter diesem Pseudonym schreibende Autor ist gebürtiger Serbe und besitzt die Schweizer Staatsbürgerschaft

Kurz vor dem 20. Jahrestag des »Massakers von Srebrenica« sind Sie in Ihrem Haus in Basel von einem Rollkommando der Polizei überfallen und verhaftet worden. Wegen Ihrer Recherchen zu dem Verbrechen, bei dem im Juli 1995 bosnisch-serbisches Militär bis zu 8.000 bosnisch-muslimische Männer umgebracht haben soll, waren Sie in der Vergangenheit mehrfach bedroht worden. In Ihren Büchern »Srebrenica. Die Geschichte eines salonfähigen Rassismus« (2009) und »Srebrenica, wie es wirklich war« (2010) haben Sie auf elementare Widersprüche in den offiziellen Darstellungen hingewiesen. Im Interview mit junge Welt sagten sie einmal, »Die NATO hat in Jugoslawien Blut an den Händen«, der Militärpakt und seine Sprachrohre »verbreiten bewusst Falschinformationen über den angeblichen Massenmord«. Denn Sie gehen davon aus, dass es sich bei den gefundenen Leichen in der Region um Gefechtstote handelt und nicht um Massakeropfer. Welchen Zusammenhang sehen Sie zwischen Ihrer Verhaftung und Ihrer publizistischen Tätigkeit?

Während der Erstürmung meines Hauses wurde mein Arbeitscomputer beschlagnahmt, der ausschließlich meiner publizistischen Tätigkeit diente. Zudem auch zwei externe Festplatten mit Abertausenden von Dokumenten über die Kriege im ehemaligen Jugoslawien, die bisher größtenteils nicht veröffentlicht wurden und die mir der ehemalige französische Geheimdienstler Jugoslav »Dominique« Petrusic übergeben hatte. Ferner zeigte man mir Fotos von Petrusic und Aufzeichnungen über Telefongespräche zwischen mir und ihm und quetschte mich darüber aus. Ebenfalls beschlagnahmt wurde eine große Mappe, in der ein Bombenanschlag in der Region Tuzla im Jahr 1995 dargestellt war – bekannt als »Tuzlanska-Kapija-Inzident«, den man damals den Serben zuschrieb. Petrusic konnte mit Hilfe internationaler Ballistiker und Experten nachweisen, dass es sich in Wirklichkeit um eine an Ort und Stelle installierte Bombe gehandelt hat, nicht um einen Angriff der serbischen Artillerie. Welchen Zusammenhang könnte man demnach sehen, wenn man das alles in Betracht zieht? Viele Möglichkeiten gibt es nicht.

Die Schweizer Behörden haben bei Nachfragen in Ihrem Fall absolut gemauert. Irgendwann wurde lanciert, es handle sich um ein »Drogendelikt«. Was wurde Ihnen konkret vorgeworfen?

Mir wurde vorgeworfen, ich sei der Chef einer Bande und hätte mit Cannabis gehandelt. Ich hätte meinen Lebensunterhalt dadurch bestritten, obwohl ich nachweislich von Mietzinseinnahmen meines Hauses und einer Teilrente lebe. Zudem behauptete der Staatsanwalt Dr. Thomas Homberger, meine Liegenschaft sei aus dem Erlös des Cannabishandels finanziert worden, obwohl meine Mutter dieses Haus 1995 gekauft hatte und mir nach ihrem Tod 2005 vererbte. Seither finanziert sich die Liegenschaft durch die Mietzinseinnahmen. Doch auch das bestritt der Staatsanwalt wider besseren Wissens und behauptete, es gäbe keine Mietverträge. Zudem stellte er eine Reihe von weiteren frei erfundenen Behauptungen auf, die sich an Absurdität gegenseitig übertrafen.

Um welche Drogenmengen soll es sich gehandelt haben?

In der ersten Verfügung von Mitte Juni 2015 war noch von zirka acht Kilogramm die Rede, doch dann wurden mir in monatlichen Schritten immer absurdere Mengen vorgeworfen, bis man schließlich zur Zahl von sage und schreibe 230 Kilogramm gelangte! Die Staatsanwaltschaft versuchte wirklich alles, um mir die groteskeren Sachen anzuhängen.

Warum sind Sie Anfang Oktober schließlich aus der U-Haft entlassen worden?

Es gibt verschiedene Faktoren, die infrage kommen. Auf der einen Seite liefen die Ermittlungen für die Staatsanwaltschaft gar nicht gut, was auch nicht verwundert. So gab zum Beispiel ein sogenannter Belastungszeuge während einer Konfrontation zu, dass die ganzen Vorwürfe von einem Tessiner Staatsanwalt vorgegeben worden waren. Der gleiche Zeuge bestätigte in einem Brief an meinen Anwalt, dass er mich falsch belasten müsse, weil er sonst fürchtet, dass er noch lange in Haft sitzen müsse. Das gleiche erzählte er einigen seiner Mithäftlinge. Einer davon bestätigte das ebenfalls schriftlich. Auf der anderen Seite war die Staatsanwaltschaft natürlich gar nicht davon begeistert, dass es Protestkarten aus der ganzen Welt hagelte. Diese Aktion wurde vom Ahriman-Verlag in Vesti, einer Zeitung der serbischen Diaspora, lanciert und zeigte große Wirkung. Ferner warf ein Schweizer Rechtsanwalt, es handelt sich um Edmund Schönenberger, dem Basler Staatsanwalt Thomas Homberger in meinem Fall faschistische Methoden vor, während ein anderer Anwalt, Dr. Stefan Suter, das willkürliche Vorgehen gegen mich kritisierte usw. Ich denke, dass der Staatsanwaltschaft zum Schluss der ganze unerwartete Wirbel doch zu viel wurde.

Was werden Sie in der Sache jetzt unternehmen?

Als nächstes erörtere ich zusammen mit mehreren Anwälten das rechtliche Vorgehen gegen die Basler Staatsanwaltschaft auf nationalem und internationalem Niveau, da meine Menschenrechte während der Haft in verschiedenen Punkten massiv verletzt wurden.

Was meinen Sie damit konkret, wie sahen die Haftbedingungen in der Schweiz aus?

Ich war während der ersten zwei von insgesamt fast vier Monaten in der geschlossenen Abteilung, was bedeutet, dass man fast 23 Stunden täglich in der Zelle eingesperrt ist. Das ist sehr unüblich, denn sogar Insassen von »schwerem Kaliber« wurden relativ bald in die offene Abteilung verlegt. Während dieser Zeit wurden auch meine Briefe an meinen Freundeskreis nicht durchgelassen, obwohl das zum Grundrecht eines Gefangenen gehört. Ich lief während Wochen in den gleichen Kleidern herum, bis mir schließlich ein Häftling einige seiner Kleider anbot. Zudem wurden Besuchsanfragen fast durchgehend abgelehnt. Lediglich ein einziger Bekannter wurde nach längerer Zeit durchgelassen. Es wurde mir auch lange keine Möglichkeit gegeben, meine finanziellen Angelegenheiten draußen zu regeln, da mich ein gewisser Kommissar Roppel anlog, das sei nicht möglich. Erst nach zwei Monaten erfuhr ich, dass es dafür eigens ein Sozialbüro gibt. Ich wurde durch Schlafentzug terrorisiert, indem man psychisch kranke Häftlinge zu mir in die Zelle sperrte. Anschließend musste ich todmüde zu teils stundenlangen Verhören erscheinen, bei denen man einen enormen Druck auf mich ausübte. Während dieser Verhöre erhielt ich nicht einmal ein Glas Wasser.

Der vorläufige Höhepunkt wurde erreicht, als ein Rechtsanwalt, der mich im Gefängnis besuchen wollte, nicht durchgelassen wurde. Etwa zeitgleich ordnete Staatsanwalt Thomas Homberger an, dass mein Haus beschlagnahmt wird. Die Kommissare fuhren mich während der Verhöre immer wieder an und schrien Sachen wie »Erzählen Sie keinen Scheißdreck« und »Sie werden mich noch kennenlernen« usw. Sie wollten meinen totalen Zusammenbruch provozieren, damit ich die von ihnen aufgestellten Anschuldigungen, die fast wöchentlich absurder wurden, gefälligst zugebe. Medizinischer Beistand wurde mir ebenfalls verwehrt. Im Laufe der Zeit leidet man aufgrund der Haftbedingungen an Depressionen. Als ich darauf aufmerksam machte, reagierte zunächst niemand. Später dann wollte man mich mit Medikamenten vollpumpen, was ich jedoch ablehnte. Diese Liste ließe sich noch um einiges erweitern, doch das würde den Rahmen dieses Interviews sprengen.

Hand aufs Herz: Ihre Bücher sind in kleinen Verlagen erschienen, von den großen Medien werden Ihre Recherchen ignoriert, bestenfalls noch als »Verschwörungsliteratur« diffamiert. Warum sollte da der Schweizer Apparat in Gang gesetzt werden, um Sie mundtot zu machen?

Meine Bücher sind bei zwei deutschen Verlagen erschienen und wurden in fünf Sprachen veröffentlicht. Während der Leipziger Buchmesse 2011 war meine Lesung überdurchschnittlich gut besucht, während ich auf dem Balkan durch diverse Medienauftritte einem Millionenpublikum bekannt bin. Auf der erwähnten Buchmesse versuchte übrigens die sogenannte Gesellschaft für bedrohte Völker meine Lesung mit allen Mitteln zu sabotieren. Bereits im Jahr 2000 überstand ich einen medialen Angriff des Fernsehsenders Telebasel, der mich mit der Antisemitismuskeule zu erschlagen versuchte. Der Grund: Ich kritisierte damals einen Reporter der Basler Zeitung namens Stefan Israel für seine, gelinde ausgedrückt, einseitige Berichterstattung über die Kriege im ehemaligen Jugoslawien. Als nächstes attackierte mich die Schweizer Weltwoche und veröffentlichte einen unsachlichen Hetzartikel. Es ist noch nicht allzu lange her, da versuchte mich der Schweizer Tagesanzeiger in einem ebenfalls üblen Hetzartikel zu diffamieren. Einige Monate vor meiner Verhaftung schickte mir der Sekretär des bosnischen Konsulats in Frankfurt am Main, ein Herr Kenan Kovacevic, eine ganze Reihe von übelsten Beschimpfungen, die vom Onlinemagazin Parse & Parse veröffentlicht worden waren.

Vor einigen Jahren hatte Zoran Jovanovic, Koautor eines meiner Srebrenica-Bücher, einen Auftritt vor dem sogenannten Jugoslawien-Tribunal in Den Haag als Entlastungszeuge von Radovan Karadzic. Dabei regte sich einer der Ankläger darüber auf, dass Jovanovic Koautor eines meiner Bücher ist, da darin die offizielle Version der Ereignisse von Srebrenica widerlegt wird. Vielleicht ist es Ihnen bekannt, dass Zoran Jovanovic einige Zeit danach in Serbien unter nicht geklärten Umständen gestorben ist.

Man sieht also, dass die Angriffe gegen mich nicht erst seit gestern laufen. Berücksichtigt man all das und die Tatsache, dass die Schweiz politisch gesehen als unabhängiger Staat nicht existiert, so ist ihre Frage eigentlich beantwortet. Ich sollte vielleicht hinzufügen, dass ich auf internationalem Niveau immerhin eine der wenigen Personen bin, die »Srebrenica« nicht nur im Ansatz, sondern gänzlich aufgedeckt und widerlegt haben, was scheinbar Grund genug ist, dass ich von verschiedener Seite attackiert werde. Wäre meine Arbeit harmlos, so würde mir all das bestimmt nicht geschehen.

Bücher des Gesprächpartners

Alexander Dorin: Srebrenica: Die Geschichte eines salonfähigen Rassismus. Homilius-Verlag, Berlin 2009, 256 Seiten, 19,90 Euro

Alexander Dorin: Srebrenica, wie es wirklich war – Unterdrückte Tatsachen über die an Serben begangenen Massaker 1992–1995. (Deutsch-Englisch-Serbisch, inklusive DVD). Ahriman-Verlag, Freiburg im Breisgau 2010, 34,90 Euro (Co-Autor Zoran Jovanovic, KT)

Außerdem zu empfehlen:

Germinal Civikov: Srebrenica. Der Kronzeuge. Promedia-Verlag, Wien 2009, 184 Seiten, 15,90 Euro (Der Autor und Publizist Germinal Civikov lebt in Den Haag. Dort hat er regelmäßig die Prozesse am Jugoslawien-Tribunal beobachtet. In Deutschland sind seine Berichte unter anderem von der Monatszeitschrift Konkret veröffentlicht worden. Er hat Schritt für Schritt herausgearbeitet, wie es dem Tribunal bislang gelungen ist, den angeblichen Ablauf des mutmaßlich grausamsten Verbrechens in Europa nach 1945 von einem einzigen Kronzeugen, Drazen Erdemovic, definieren zu lassen.)

Klaus Hartmann: Die Zerstörung Jugoslawiens: Slobodan Milosevic antwortet seinen Anklägern. Zambon-Verlag, Frankfurt am Main 2014, 263 Seiten, 10 Euro (Der frühere jugoslawische und serbische Präsident Slobodan Milosevic hat sich vor dem Haager Tribunal selbst verteidigt und die Anklage wegen Kriegsverbrechen auseinandergenommen. Im März 2006 wurde er tot in seiner Zelle aufgefunden.)

Hannes Hofbauer: Verordnete Wahrheit, bestrafte Gesinnung. Rechtsprechung als politisches Instrument. Promedia-Verlag, Wien 264 Seiten, 17,90 Euro (Neue Straftatbestände auf EU-Ebene öffnen einer Gesinnungsjustiz Tür und Tor. Die Leugnung von einem gerichtlich als »Völkermord« deklarierten Ereignis ist bereits strafbar; die »Leugnung kommunistischer Verbrechen« könnte es demnächst werden. An zwei Beispielen zeichnet Hannes Hofbauer die Debatte um die Definition von Greueltaten nach: der armenischen Frage und ihrer Instrumentalisierbarkeit sowie dem Gründungsmythos des heutigen Bosnien-Herzegowinas, der auf der These eines Völkermordes in Srebrenica beruht.)

http://www.jungewelt.de/beilage/art/274233?sstr=alexander|dorin

Aus: Politisches Buch, Beilage der jW vom 30.10.2015

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Nach fast 16 Wochen Haft konnte Alexander Dorin heute überraschend das Gefängnis in Basel verlassen und hat sich am Nachmittag mit diesem Text auf seiner Facebookseite zurückgemeldet. Er lobt die Freiheit und den Kampf gegen den Faschismus.

“Dragi prijatelji. Posle duzeg ‘poslovnog putovanja’ sam stigao konacno nazad. Izbacili su me jutros brutalno iz Bazelskog zatvora Zivela istina i sloboda, smrt fasistima i neprijateljima. Cujemo se malo kasnije, odoh na prvu kafu posle skoro 16 nedelja.”

Der in der Schweiz lebende Autor mit serbischer Herkunft wagte es, gegen den Strom zu schwimmen. Er trug zahlreiche brisante Fakten über Srebrenica zusammen und veröffentlichte die unbequemen Tatsachen, die vor allem von jenen Journalisten verteufelt werden, die sich mit ihrer unerträglichen rassistischen Hetze gegen Serben sowie an den katastrophalen Folgen dieser Massenlügen schuldig gemacht haben. Jeder wurde mit der Völkermordleugner-Keule erschlagen, der es nur ansatzweise wagte, kritische Fragen zu den vielen Widersprüchen zu stellen. Mit dieser und ähnlichen Methoden (Tarnkappe) wird immer wieder versucht, die Wahrheit und bedeutende Zusammenhänge unter Verschluss zu halten, bzw. die Urheber zu decken – und das auf allen Ebenen und bei zahlreichen anderen berühmten Ereignissen!

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Der Ahriman-Verlag teilte mit,  dass der Erfolg auf die öffentliche Aufmerksamkeit zurückzuführen ist, sowie auf die Solidaritätsaktion, zu der der Verlag aufgerufen hatte. Es wurden Protestbriefe und Postkarten aus vielen Ländern gesendet, beispielsweise aus Deutschland, Italien, Frankreich, Holland, Belgien, der Schweiz, Österreich, England, Rumänien, den USA, Rußland, aus dem Libanon und natürlich zahlreiche aus Serbien dank der regelmäßigen Berichterstattung und der großen Verbreitung der serbischen Zeitung „Vesti“.

Es freut mich und ich wünsche ihm gute Erholung!!

Nachtrag vom 3. Oktober 2015

DANKESCHÖN an alle Unterstützer!!! Хвала свима који су подржали Додина !!!

(текст на немачком и српском језику)

Ich habe ein kurzes Gespräch mit Dorin führen können, der sehr dankbar für die Unterstützung ist. Er ist motiviert, um sich auf den Prozess vorzubereiten, wofür ebenfalls öffentliche Aufmerksamkeit hilfreich sein wird. Es haben sich scheinbar auch solche an der Aktion beteiligt, die ihre Unterstützung nicht zeigen wollen. 😉 DANKE an ALLE!!!

Es wurden Protestbriefe und Postkarten aus vielen Ländern gesendet, beispielsweise aus Deutschland, Italien, Frankreich, Holland, Belgien, der Schweiz, Österreich, England, Rumänien, den USA, Rußland, aus dem Libanon und natürlich zahlreiche aus Serbien dank der regelmäßigen Berichterstattung und der großen Verbreitung der serbischen Zeitung „Vesti“.

Liebe Freunde und Friedensaktivisten, es gibt noch mehr Menschen hinter europäischen Gefängnismauern, denen nach meiner Überzeugung unhaltbare Vorwürfe gemacht werden und die zum Zweck politischer und wirtschaftlicher Ziele sowie im Zuge einer Vertuschungskampagne für Jahrzehnte weggesperrt werden (und dort auch u. U. an Krankheiten sterben). Ein System, das nach erfolgreichen und bewusst gestreuten Manipulationen sowie durch Korruption, Infiltration und Inszenierungen auf verschiedenen Ebenen, eine Eigendynamik entwickelt und gutmeinende Menschen mit in diesen Sog reißt, wie es bei mir der Fall war und wir es aktuell wieder beobachten können.

Ich habe im April 2001 die brutale Verfolgung der serbischen Bevölkerung im Kosovo durch den albanischen Mob vor Augen gehabt und war wegen der jahrelangen vorausgegangen westlichen Propaganda nicht in der Lage, die tatsächlichen Umstände zu erfassen, bzw. mich für dieses Unrecht zu engagieren.

Helga Fuchs

Хвала свима који су подржали Додина !!!

Имала сам један кратак разговор са Дорином, који је веома захвалан помоћи. Он је мотивисан да се припреми за суђење, за које ће пажња јавности такође бити од велике помоћи. Било је ту и оних који су били кључени у акцију помоћи, а која су желели да остану анонимни. Хвала свима !!!

Хвала за сва она протестна писма и разгледнице која су послата из многих земаља, попут Немачке, Италије, Француске, Холандије, Белгије, Швајцарске, Аустрије, Енглеске, Румуније, САД, Русије, из Либана и, наравно бројне из Србије, захваљујући редовном извештавању веома читаних и у целом свету распрострањених српских новина „Вести“.

„Драги пријатељи и мировни активисти, постоји још много људи који су иза зидина европских затвора, којима се по мом дубоком убеђењу, приписују неодрживе оптужбе за дела које су они наводно починили, а све за потребе неких политичких и економских циљева. Они тамо леже деценијама на основу разних кампања прикривања истине, (па чак тамо и умиру од различитих болести ). Тај систем је развио успешну и намерно распросрањену манипулацију и корупцију, инфилтрацију и инсценирања на различитим нивоима, и сопствена динамика тог система увлачи у овај вртлог и добронамерне људе, као што је био случај са мном и видимо како се та игра тренутно одвија“.


„Имали смо априлу 2001. године бруталан прогон српског становништва са Косова и Метохије од стране албанске мафије, која нам се одвијала пред очима, али због дугогодишње Западне пропаганде, која је томе претходила нисам био у стању да схватим стварне околности, или се више ангажујем против ове неправде“…

Helga Fuchs

 Freudensprung

Rückblick

Die Verbrechen im Zusammenhang mit „Srebrenica“ bieten ein umfassendes Spektrum an bewusste und unbewusste Manipulationen, sowie jene Verhaltensweisen, die durch zivilen Gehorsam, mangelnder Courage, Befangenheit und einseitiger, bzw. falscher und unlogischer Rücksicht eine Verkettung von Fehlinformationen und Fehlrückschlüssen in tausendfacher Verdrehung zur Folge haben: Ein gigantischer Teufels-Kreisel, der durch rivalisierende Friedensaktivisten, die einem fast identischen schwarz-weiß-denk-Muster – vorgegeben von unsichtbarer Hand – folgen (wie die Tauben den zugeworfenen Körnern), angetrieben wird.

Das Phänomen:

DIE ANTEILNAHME FÜR SERBISCHE OPFER BLEIBT AUF WEITER EBENE TIEFGEFROREN.

Diesen Wahnsinn seit 20 Jahren, mit am eigenen Leib erfahrenem Rassismus, und seit fünfzehn Jahren aktiver Aufklärungsarbeit durchzustehen, verdient ein paar unterstützende Worte.

Alexander Dorin wagte sich zwischen die Fronten, um den Völkermord und Völkerrufmord an Serben ins Bewusstsein zu führen. „Srebrenica“ ist ein internationales Verbrechen, das sich bis in die Gegenwart erstreckt. Hierfür erntete der Autor von allen Seiten Verachtung, Diffamierungen und Drohungen, denen er und sein Verlag trotzten. Er hielt vehement an den Fakten fest, die die offizielle Version über Srebrenica demontieren – ein Thema, das jeden von uns angeht! Seit drei Monaten befindet sich der Mann in Haft. Die an ihn gemachten Vorwürfe  Ahriman-Verlag zu den Verleumdungsvorwürfen dürfen in einer „aufgeklärten“ Gesellschaft nicht als vorUrteil gelten. Hierbei kann jeder beweisen, ob sein Friedensaktionismus autarker Natur, oder von einer angeführten Gruppe abhängig ist.

Hiermit bitte ich nochmals um Solidaritätspostkarten für Alexander Dorin.

 Postkarte free Alexander Dorin_b Alexander Dorin Dossier Srebrenica

Ausschnitt aus: Dossier Srebrenica (english titel) – Dosije Srebrenica

https://www.youtube.com/watch?v=9xwtny39iMs

 

Teil 1 – Einer der wohl tragischsten Aspekte der ganzen Geschichte sind wohl die im Westen weitgehend verschwiegenen, an den Serben begangenen Massenmorde der bosnisch-muslimischen Armee aus Srebrenica.

Teil 2 – Alexander Dorin geht auf die Hintergründe der Hinrichtungs-Inszenierung ein, sowie auf die Rolle des damaligen US-Präsidenten Bill Clinton und dem bosnisch moslemischen Präsidenten Alija Izetbegovic.

Teil 3 – Wie ist es dann überhaupt dazu gekommen, dass die serbische Armee im Juli 1995 Srebrenica angegriffen hat und anschliessend in die Stadt einmarschierte?

Teil 4 – Dokumente, Zeugenaussagen und Filmaufnahmen belegen, was tatsächlich ab dem 11. Juli 1995 in Srebrenica geschehen ist.

Teil 5 – Was geschah mit der moslemischen Bevölkerung, und wie konnte sich der Srebrenica-Hinrichtungsmythos weiter entwickeln?

Teil 6 – Dorin bietet Erklärungen, welche und wieviele Tote in Potočari beigesetzt wurden. Laut der offiziellen Srebrenica-Version müssten dort um die 8.000 Männer beerdigt worden sein. An den Opfern hätte man eindeutige Spuren von Erschießungen feststellen müssen.

Teil 7 – Manipulationen mit “Vermissten”-Angaben_Auf Wählerlisten von 1996 sind Namen verzeichnet, die auch auf der “Vermissten-Liste” stehen. Ebenso beleuchtet Alexander Dorin das von Bill Clinton gegründete Institut icmp (International Committee for Missing Person ),

Teil 8 – Überall im Bosnienkrieg gab es Frauen und Mütter, die ihre Männer und Söhne verloren haben: Kroaten, Serben, Moslems. Als noch Srebrenicas Flüchtlinge in Tuzla eintrafen, bildete sich schon der Verein “Mütter von Srebrenica”, die bis heute eng mit der GfbV (Gesellschaft für bedrohte Völker) zusammenarbeitet und das Bild der „8.000 Opfer“ färbt. _ Plea Agreements und weitere Einschüchterungen, Drohungen und Erpressungen, siehe Paddy Ashdown

Teil 9 – „Kronzeuge“ Dražen Erdemović und weitere dubiose Beweismethoden am UN-Tribunal (ICTY – Internationaler Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien) in Den Haag.

Teil 10 – weitere inhaltsleere „Beweise“ am UN-Tribunal in Den Haag – das “Beweisvideo”, sowie die dort herrschende Ignoranz von Entlastungszeugen und Gegenbeweisen.

Teil 11 – Der Autor berichtet über die Anfeindungen, die sich wegen seinen Veröffentlichungen gegen ihn richteten.

Bücher und Artikel von Alexander Dorin:

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_vyr_125srebrenica-tit2aSrebrenica die Geschichte eines salonfähigen RassismusSrebrenica wie es wirklich war italienisch

Srebrenica - wie es wirklich war Ketzerbriefe SrebrenicaJasenovac das jugoslawische Auschwitz und der Vatikan

Der Verlag teilte heute mit, dass die Staatsanwaltschaft wiederum einen Antrag auf Haftentlassung ablehnte und stattdessen Haftverlängerung beantragt. Solange ich Alexander Dorin nicht selber gesprochen habe, glaube ich die Anschuldigungen nicht und halte weiterhin den Kurs, die Entwicklungen zu veröffentlichen. Ich glaube nicht mehr an Zufälle und bitte daher erneut um Unterstützung der Solidaritäts-Kampagne, für die der Verlag das Beispiel mit Angela Davis anführt.

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Liebe Freunde und Unterstützer Alexander Dorins,

leider haben wir erneut keine guten Nachrichten: wir haben von A. Dorins Anwalt erfahren, daß die Staatsanwaltschaft wiederum einen Antrag auf Haftentlassung abgelehnt und ihrerseits einen Antrag auf Haftverlängerung gestellt hat.

Damit sitzt Alexander Dorin nun seit sage und schreibe 3 Monaten in „Untersuchungs“haft – diese Härte ist ein weiteres Indiz für den Vorwandscharakter seiner Beschuldigung!

Die Staatsanwaltschaft setzt erwartungsgemäß weiterhin auf Zermürbung A. Dorins, damit er durch von Einschüchterung diktierter Aussagen den Vorwandscharakter seiner gegenwärtigen Verfolgung verschleiern hilft. A. D. hält sich laut Auskunft des Anwalts den Umständen entsprechend gut. Der Anwalt hat einen erneuten Antrag auf Haftentlassung gestellt, über den nächste Woche entschieden werden soll.

Damit den Schweizer Unrechtsbehörden durch eine möglichst große Öffentlichkeit ein Strich durch die Rechnung gemacht wird und A. Dorin weiterhin durchhält, fordern wir nochmals auf:

Schreibt eine Solidaritäts-Postkarte an Alexander Dorin!

 

Adresse: Untersuchungsgefängnis Basel-Stadt

Binningerstrasse 21

CH-4051 Basel

Schweiz

 

Bei Angela Davis hat dies über Leben und Tod entschieden, und klüger brauchen wir nicht zu sein!

Wenn selbst ein Gericht der allmächtigen USA und eines des als besonders wild verschrienen Dritten Reiches (nämlich im Reichstagsbrandprozeß) durch internationale Aufmerksamkeit zurückgezwungen werden konnten, warum soll das bei einem Gericht der servilen schlotternden Schweiz nicht möglich sein?! Besonders wenn sie international ist. Beim Reichstagsbrandprozeß war das nicht anders.

Fordert alle Eure Freunde und Bekannten, insbesondere im Ausland, dazu auf, ebenfalls eine Postkarte zu schreiben, denn die so gerne im Dunkeln ihr Unwesen treiben, fürchten die Öffentlichkeit wie Anaerobier den Sauerstoff!

 

Viele Grüße

Monika Fritz

Zur Erinnerung: Angela Davis konnte nach der Falschbeschuldigung durch die US-Behörden nur dadurch vor dem elektrischen Stuhl gerettet werden, daß aus aller Welt, hauptsächlich den Ostblockstaaten, „Eine Million Postkarten“ im Gefängnis eintrafen, in dem man Angela Davis gefangen hielt. Die geplagte US-Justiz mußte seinerzeit sechs Angestellte zusätzlich einstellen, um die Flut der Solidaritätskarten zu bewältigen. Auch wenn es diesmal nicht so viele Postkarten sein werden und die Bürokratie versuchen wird, diese zu unterschlagen, wollen wir Euch genau diesen Vorschlag unterbreiten, denn es ärgert die Unterschläger doch. Schreibt also Postkarten an den unter dem leicht als solchen zu durchschauenden Vorwand des „Cannabis-Handels“ in Gefangenschaft gehaltenen Aufklärers und Wahrheitsfreundes Alexander Dorin. Ermutigt ihn, durchzuhalten und sich von den schmutzigen und an den Haaren herbeigezogenen Vorwänden nicht kleinkriegen zu lassen.

 
___________________
Ahriman-Verlag GmbH
Postfach 6569
D-79041 Freiburg
Amtsgericht Freiburg HRB 4246
Telefon: 0761-502303
Telefax: 0761-502247
www.ahriman.com

Veröffentlicht: September 6, 2015 in AKTUELL SCHÜTZT ALEXANDER DORIN
Schlagwörter:

Solidaritäts-Kampagne Alexander dorin_Schneeball

So sieht die Idee zur Unterstützung für Alexander Dorin aus: Fünf frankierte Karten (0.80 € in D) an fünf Personen verteilen und diese um die Verteilung weiterer fünf frankierter Karten bitten.

Bietet moralische Unterstützung und schreibt eine Solidaritätspostkarte an Alexander Dorin

Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.“

Wer auch immer es gesagt hat, Bertolt Brecht oder Johann Wolfgang von Goethe, es passt!

Alexander Dorin widersetzte sich dem Unrecht und trotzte den Risiken. Er bewies Rückgrat, indem er dem Verlag seine Treue erwies, der ihn in all den Jahren beistand. Wenn der Konsum der Cannabispflanze, der mehr und mehr stillschweigend unter unliebsamen Blicken der Pharmaindustrie, gesundheitsfördernde Eigenschaften zuerkannt werden, ein Verbrechen ist, und stattdessen Völkermord sowie Völkerrufmord, und die Zerstörung souveräner Staaten, ungestraft nur eine wortkarge Entschuldigung als EinGeständnis zur Folge haben, dann stimmt etwas nicht auf unserem Planeten.

Adresse: Untersuchungsgefängnis Basel-Stadt

Binningerstraße 21

CH-4051 Basel

Schweiz

Dr. Peter Priskil vom Ahriman-Verlag bedankte sich in der serbischen Zeitung Vesti bei den Spendern, die Geld zur Verteidigung von Alexander Dorin spendeten. Vesti ist die einzige Zeitung, die weiterhin über Alexander Dorin berichtete.

Hiermit reiche ich das Dankeschön an die Spender weiter, die durch meinen Aufruf Geld überwiesen haben.

„Liebe Leser – ich danke Ihnen für Ihre Hilfe, wodurch die erste Aktion für Alexander Dorin erfolgreich abgeschlossen wurde. Wir sammelten insgesamt 11,630.00 Euro, in dieser Phase, genug, um einen Anwalt und seine Verteidigung vorzubereiten.“

Peter Priskil

Der in der Schweiz lebende Autor, Alexander Dorin, sitzt sei dem 17. Juni 2015 in einem Schweizer Gefängnis. Der Zeitpunkt seiner Verhaftung, sowie die Vorgehensweise legen nahe, dass Dorin unter dem Vorwand “Handel mit Cannabis” festgesetzt wurde. RÜCKBLICK

Der Massenmörder Naser Oric, der kurz zuvor ebenfalls in der Schweiz verhaftet wurde, und der in Alexander Dorins Veröffentlichungen über Srebrenica eine gewaltige Schlüsselrolle spielt, genießt hingegen seit zwei Monaten wieder die Freiheit. Orics Freiheit ist eine Art Alibifunktion für die US-NATO, um die Massaker an Serben weiterhin vor der Öffentlichkeit zu verschweigen, die von dem damaligen Kommandanten, der unter Alija Izetbegovic diente, verübt worden sind. Das ist ein wichtiger Part in der Umetikettierungs-Kampagne „Srebrenica-Massaker“: Massaker an Serben, in „Massaker an bosnisch moslemischen Männern“, um den Humanitäts-Charakter militärischer Operationen der US-NATO, als rettende Eingreifsgruppe aufrecht zu erhalten. Der Ungerechtigkeit nicht genug, läuft jetzt läuft wohl eine schmutzige Verleumdungs- Kampagne, die den Verlag getroffen hat. Ahriman würde sich skrupellos über Dorins Wohlbefinden hinwegsetzen, um sich selbst zu profilieren und das Informationsmonopol für sich beanspruchen zu wollen. Im gewissen Sinne wird dem Verlag sogar unterstellt das Geld für den Anwalt zu veruntreuen. Bekanntmachung vom Ahriman-Verlag

Auch ich habe anonyme Schreiben erhalten, worin mir geraten wurde die Solidaritätskampagne zu entfernen. Hier ist ein Auszug.

„Guten Tag, bitte entfernen Sie diesen Aufruf. Alexander Dorin wünscht keine öffentlichkeitswirksamen Aktionen und hält so etwas für schädlich, wie sein Rechtsanwalt Herr …. bekanntgab. Diese Leute von Ahriman setzen sich skrupellos darüber hinweg, nur um sich selbst zu profilieren und als „Retter“ von Dorin zu stilisieren. Ahriman tut auch sehr geheimnisvoll, verrät den Namen des Anwalts nicht, weil Ahriman das Informationsmonopol behalten will, um dadurch die ganze Angelegenheit in ihrem Sinne lenken zu können.“

Hintergrund ist, dass auf Anfragen des Freidenker-Verbandes und der „Junge Welt“ an den Rechtsanwalt von Alexander Dorin, diese sich bedeckt halten wollen. Begründet wird es folgend:

„eisern an unserer Linie festhaltend“ (nichts zu tun, was dem
Delinquenten schaden könnte), habe ich zunächst mal bei Dorins Anwalt
nachgefragt. Er ist offenbar anderer Auffassung als seine Auftraggeber vom
Ahriman-Verlag.

Weil ich von Anfang an der Ansicht war, dass die Sache mit Dorin an die Öffentlichkeit gehört, um ihn und das Thema „Srebrenica“ zu schützen, habe ich sehr früh meine Aktionen in facebook gestartet und Flugblätter verteilt.

Nun geben die Wortführer dieser Gruppen vor, sich zurückhalten zu wollen und der Meinung des Rechtsanwaltes zu folgen, um die Schiene zu fahren, Dorin durch Schweigen Schutz zu bieten.

Warum ich mich entschieden habe, die Solidaritäts-Kampagne zu belassen:

Alexander Dorin erfährt aus sämtlichen Richtungen seit 15 Jahren Diffamierungen auf unterstem Niveau. Journalisten, die entgegen ihres Berufsstandes die Gehirne ausschalten und anstatt verantwortungsbewusst sich die Fakten vorzunehmen, ihre Zeit damit verschwenden Ergüsse der Häme über den Autor zu gießen. Seit März 2011 bekomme ich mit (und vieles habe ich noch verpasst), wie er sich trotz übelster Beschimpfungen und Drohungen, gegen all diese Ignoranten behauptet und beharrlich an seiner Übersicht festhält – stets die Unterstützung des Ahriman-Verlages hinter sich wissend, der sich damit denselben Erniedrigungen ausgesetzte, wie der Autor.

Dorin durfte einem Mitglied vom ICDSM http://www.icdsm.com, der ihn Ende Juli im Gefängnis besuchte, auch keine Angaben zu dem laufenden Prozess machen. Es war von Anfang an spürbar, dass hier Druck ausgeübt wird. Aber ich bin der Meinung, dass egal, was er auch durch seinen Anwalt übermitteln lässt, sich auf keinen Fall wünscht, dass weiter geschwiegen wird. „Srebrenica“ ist seine Berufung und sein Lebenswerk!

Ich bitte daher alle noch mal dem Aufruf und dem Beispiel zu folgen, Karten der Solidarität an ihn zu senden. Er braucht die Unterstützung. Und wir brauchen Autoren, die sich nicht verbiegen lassen.

Hier sage ich allen Danke, die schon Karten verschickt haben und bitte dennoch um weitere Aktionen.

Vorschlag – eine Art Icebucketchallenge für Alexander Dorin – Schneeballsystem: fünf frankierte Karten an Freunde verteilen und um weitere fünf Verteilungen bitten. (sind 4€)

so sieht es aus, wenn Karten aus Italien kommen:

ardasir Solidaritätspostkarte

Noch etwas.

Vor genau vier Jahren machte ich mein erstes kurzes Video über Serbrenica. Damals wusste ich nicht, dass man auch mehr als 10 Min. hochladen kann. Nun habe ich in meinem E-mail-Postfach gesucht und tatsächlich noch Dorins Antwort auf das erste Video gefunden. Ich poste das deshalb, weil Dorin, kurz bevor er verhaftet wurde, auf meiner Seite als Faschist beschimpft wurde. Ich möchte ihn einfach mal als Mensch darstellen.

In dem Video habe ich private Bilder von meinem Besuch in Bosnien eingearbeitet. Die Angaben am Anfang sind Inhalte aus meinen Gesprächen mit Zoran Jovanovic und einem Serben der schon 1991 mit seiner Familie aus seinem Heimatort vertrieben wurde. Dann die Bilder von dem Treffen mit Tomislav Dimitrijevic, dessen Söhne bei dem Massaker in Skelani getötet wurden. Diesen Moment wünsche ich jedem da draußen. In den Grabsteinen sieht man mein Spiegelbild. Vier Jahre Berg- und Talfahrten liegen jetzt dazwischen und ich hätte mir niemals vorstellen können, dass so ein schwerwiegendes Thema von soviel Passivität einer fast 100prozentigen Masse begleitet wird.

Do, 22 Sept 2011 6:30 pm

Re: youtube-clip

„Liebe Helga

Das Video ist sehr gelungen. Es hat etwas berührendes, künstlerisches und ist frei von jeglicher Polemik. Und dann höre ich im Hintergrund auch noch die Stimme meiner Lieblingssängerin Lisa Gerrard! Wissen Sie wie viele male ich mir Lisa Gerrard-Musik als Hintergrund zu so einem Clip vorgestellt habe? Es ist wirklich toll geworden. Achten Sie nur darauf, dass Sie nicht jeden Pöbel-Kommentar auf Youtube durchlassen.  

Dann noch eine Frage:bei Minute 7.13 wird eine Gedenktafel gezeigt mit dem Hinweis, dass es 400 Opferwaren. Wo genau steht diese Tafel? Ich habe sie auf den ersten Blick nicht erkannt. 

Kennen Sie übrigens die Gedenkräume in Bratunac, Zvornik, Sekovici und Vlasenica? In den Räumen hängen die Bilder Tausender getöteter Menschen. Und kennen Sie den Ort Bajna Basta in Serbien, der unweit von Skelani liegt? Auf dem örtlichen Friedhof wurden viele Opfer aus Skelani und Umgebung beigesetzt.

 Bis gleich“ (weil ich ihm das zweite video angekündigt hatte)

Vor 15 Jahren lief alles von allein: Mein Engagement für Albaner im Kosovo

Sich für serbische Opfer einzusetzen, ist ein phänomenales Chaos.

Bitte unterstützt meine Fürbitte an die Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, Vorsteherin der Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartment EJPD in der Schweiz, für den Autor Boris Krljic alias „Alexander Dorin“ – und sendet diese mit Eurer Unterschrift an die genannte Adresse. Am liebsten mit einem selbst verfassten Text, oder mit dem Zusatz:

Hiermit unterstützte ich folgende Petition.

e-mail: Eidg. Justiz- und Polizeidepartement

___________________________________________________________________________________

Helga Fuchs

[…]

Donnerstag, den 20.08.2015

Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartment EJPD

Bundeshaus West
CH-3003 Bern

Faxnummer: +41 58 462 78 32

Frau Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga

Sehr geehrte Frau Bundespräsidentin

Die Untersuchungshaft des Schriftstellers Boris Krljic, der sich in einem Gefängnis in Basel befindet, besorgt mich sehr. Herr Krljic ist Schweizer Staatsbürger mit serbischer Herkunft, ihm wird der Handel mit Cannabis vorgeworfen. Der Autor schreibt unter dem Pseudonym „Alexander Dorin“ für die beiden deutschen Verlage Ahriman (Freiburg im Breisgau) und Kai Homilius (Berlin-Werder) Bücher und politische Analysen. Kritisch beleuchtete er die Ereignisse in Srebrenica.

Es ist schon erschreckend, dass der damalige bosnisch-moslemische Kommandant Naser Oric aus Srebrenica, der für die Massenverbrechen an der serbischen Zivilbevölkerung in den Jahren 1992 bis 1995 in Ostbosnien, nicht verurteilt wurde, am 10. Juni 2015 an der französisch-schweizerischen Grenze bei Thônex von Mitarbeitern des Grenzwachtkorps in Genf verhaftet worden ist und nach Sarajevo ausgeliefert wurde, obwohl Serbien das Haftersuchen stellte – und sich Oric laut Presseberichten seit einem Monat wieder in Freiheit befindet.

Ich bin eine deutsche Menschenrechtsaktivistin und war in diversen Menschenrechtsvereinen aktiv. Von Juni 2000 bis April 2001 engagierte ich mich für die Männer der Djakovica-Gruppe im Kosovo. Diese Albaner wurden während einer Sammelverhaftung, am 11. Mai 1999 von serbischen Einheiten festgenommen. Ihnen wurden die terroristische Beteiligung und die Tötung von serbischen Polizisten vorgeworfen. Sie wurden im Mai 2000 in Niš zu unterschiedlichen Haftstrafen zwischen 7 und 14 Jahren verurteilt. Es hieß jedoch, sie seien willkürlich festgenommen worden und es habe während der Prozesse ernsthafte Verstöße gegen Rechtsverfahren sowie eine unvollständige Feststellung der Fakten gegeben. Das war der Grund meines Engagements, das Kontakte zu Amnesty International und dem Auswärtigen Amt in Berlin umfasste, und unter anderem auch zu dem serbischen hlc (humanitarian law centre) in Belgrad. Der internationale Druck westlicher Diplomaten und weiterer internationaler Menschenrechtsvereinen führte dazu, dass der Oberste Gerichtshof in Belgrad im Mai 2001 die Urteile aufhob, die Amnestie mit Verfahrensmängel begründete und die sofortige Freilassung aller 143 Gefangenen der Djakovica-Gruppe veranlasste.

Seit Ende 2010 befasse ich mich mit den Ereignissen in Srebrenica und bin zu der Überzeugung gelangt, dass die von Herrn Krljic zusammengetragenen und bisher von der Öffentlichkeit verschwiegenen Fakten, als Gegenüberstellung zu der immun gewordenen offiziellen Version, eine offene und unvoreingenommene Untersuchung der historischen Tatsachen und Ereignisse in Srebrenica dringend notwendig machen. Boris Krljic wird von Schweizer Medien für seine mutigen Recherchen als Völkermordleugner diffamiert. Seine Aufklärung dient jedoch einer wichtigen Aufarbeitung und dem Frieden unter den betroffenen Volksgruppen. Er setzt sich mit seiner Arbeit für Menschenrechte ein und ist kein Gewaltverbrecher, daher bitte ich Sie freundlich um den Schutz von Boris Krljic und Ihre positive Einflussnahme zu seinen Gunsten.

Mit freundlichen Grüßen

Helga Fuchs

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Um noch mal daran zu erinnern: Dorin wurde von zivilen Beamten am 17. Juni aus seiner Wohnung in der Schweiz wegen „Cannabis-Handel“ verhaftet. Trotz spät erfolgter Erklärung der Staatsanwaltschaft, es läge kein politisch motivierter Hintergrund vor, lassen Vorgehensweise und der Zeitpunkt der Verhaftung genau das vermuten, denn Dorins schriftliche Unterlagen und sämtliche Dokumente wurden konfisziert, das Haus wurde beschlagnahmt und versiegelt.

Durch untenstehenden Link erfährt man in einem ausführlichen Artikel von Stephen Karganovic die neuesten Entwicklungen zum Thema Srebrenica:

http://vineyardsaker.de/analyse/sonderbericht-die-wahrheit-ueber-srebrenica-teil-4/#more-3992

Weiter unten im angegebenen Text steht über Alexander Dorin:

[…]

Er wurde um den 20. Juni dieses Jahres in seinem Apartment in der Schweiz entführt. Er hatte verschiedene Bücher veröffentlicht, die das offizielle Narrativ über Srebrenica herausforderten. Seine Bücher erlangten internationale Beachtung, führten dann aber auch regelmäßig zu lebensbedrohlichen Situationen. Sein Apartment war buchstäblich zerschmettert worden, der Boden und der hölzerne Türrahmen waren komplett demoliert. Alle seine Materialien wurden konfisziert. Die schweizer Behörden weigerten sich, dies zu kommentieren. Vor nur wenigen Tagen verkündeten sie dann endlich, man habe ihn unter dem Verdacht des Handels mit Marihuana (!) verhaftet. Dennoch sind sich seine Freunde bei der Einschätzung seiner Situation sehr unsicher, da sie keine Chance bekamen, ihn direkt zu kontaktieren oder zu sprechen […]

Dazu bemerken Mitglieder des ICDSM Schweiz http://www.free-slobo.de/, die vor Ort recherchierten, dass:

  1. die Zertrümmerung seiner Wohnung, so wie beschrieben, wahrscheinlich eher nicht stattgefunden hat.
  2. ein Vertreter des ICDSM  A.Dorin im Untersuchungsgefängnis besuchen konnte.

Selbstverständlich teilen wir [ICDSM] jedoch die Sorge, dass A. Dorin, von der Nato zudienenden schweizer Behörden, unter einem fadenscheinigen Vorwand von weiteren kritischen Veröffentlichungen zu Srebrenica abgehalten werden soll. Dorin bereitet sich in Untersuchungshaft auf seinen Prozess vor, der im September stattfinden soll. Unterstützt wird er dabei von einem namhaften, nicht ganz billigen Anwalt, der mit Hilfe des Ahriman-Verlags http://www.ahriman.com/autoren/alexander_dorin.htm organisiert wurde.

Spenden mit Zusatz Verwendungszweck „Anwalt Dorin“ an:

Empfänger: Bunte Liste , Karlsruhe

Postbank Karlsruhe, BLZ 660 100 75

Konto 186 435 758 (Bunte Liste)

IBAN: DE32 6601 0075 0186 4357 58

BIC: PBNKDEFFXXX

Deutsche Postbank AG , Frankfurt am Main