7. Januar – orthodoxes Weihnachtsfest 1993 – Massaker an Serben in Kravica –

Veröffentlicht: Januar 7, 2018 in Uncategorized

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Kravica bei Srebrenica – Massaker am 7. Januar 1993, dem Tag der serbisch orthodoxen Weihnachtsfeier.

Hiermit gedenke ich den vielen serbischen Opfern, die in den Jahren 1992 bis 1995 in Ostbosnien grausam getötet worden sind – und bin in Gedanken bei den leidenden Hinterbliebenen.

In Kravica in Ostbosnien, nur etwa 20 Kilometer von Srebrenica entfernt steht ein acht Meter hohes Kreuz, das an die  Serben erinnert, die in dem Zeitraum von 1992 bis 1995 von bosnisch moslemischen Kämpfern getötet worden sind. Das Massaker in Kravica zählt zu einer Serie von Überfällen und wurde am 7. Januar am orthodoxen Weihnachtstag verübt.

„Die moslemische Armee aus Srebrenica überfiel während der orthodoxen Weihnachtsfeier am 7.1.1993 das serbische Dorf Kravica in der Nähe von Srebrenica. Dabei wurden fast fünfzig Dorfbewohner massakriert. Einige Menschen wurden vor der Ermordung schwer gefoltert. Über vierzig Menschen überlebten z.T. schwer verletzt. Einige Dorfbewohner wurden abgeführt und in Srebrenica eingesperrt. Überlebende berichteten später über schlimme Tortouren. Das Dorf wurde während des Angriffs praktisch völlig zerstört.“

Alexander Dorin – Srebrenica-Experte

Diese, heimlich von den USA aufgerüsteten Kämpfer waren in Srebrenica stationiert, standen unter dem Kommando des gebürtigen Bosniers Naser Orić und wüteten dort unter den Augen der Vereinten Nationen .

Naser Orić diente dem damaligen Präsidenten der bosnischen Muslime, Alija Izetbegović. Er übernahm mit seinen Anhängern in Srebrenica die Aufgabe, das auszuführen, was importierte Dschihadisten aus dem Jemen, Saudi Arabien, Pakistan u.a. radikal islamistisch regierten Ländern in anderen Gebieten Bosniens ausführten: schreckliche Folterungen und Tötungen an serbischen Gefangenen und Zivilisten, darunter Frauen, Kinder und alte Menschen.

Die folgenden Aufnahmen demonstrieren die Stärke dieser Truppen in Bosnien:

Die SPIEGEL-Journalistin Renate Flottau interviewte einen dieser Dschihadisten, den Kommandeur einer Mudschahedin-Einheit Ali Hamad, der die Grausamkeiten schildert.

Weiße Qaida in Bosnien „Mit Motorsägen zerstückeln“ http://www.spiegel.de/politik/ausland/weisse-qaida-in-bosnien-mit-motorsaegen-zerstueckeln-a-451729.html

Am Ende des Artikels erklärt der Befragte:
„In der jetzigen bosnischen Führung befinden sich Leute, die unsere Ankunft seinerzeit sehr begrüßten. Außerdem kämpften in unserer Einheit auch 400 einheimische, bosnische Mudschahidin, die die Terrormethoden der al-Qaida teilten. Heute zählen etwa 800 Bosnier zur sogenannten „Weißen Qaida“ Terroristen mit weißem Teint. Ihre Anwerbung wird durch die Wirtschaftskrise erleichtert. Sie sollen später helfen, das Qaida-Netzwerk in Europa auszuweiten.“

Dass diese Kämpfer keinem Befehl unterstanden haben sollen, wie es im Artikel behauptet wird, dürfte Militärexperten allerdings verwundern. In dem verlinkten Video ist der damalige Präsident Alija Izetbegović mitten unter ihnen – hat er Befehle  von den Mudschahedin erhalten?

Bill Clinton verneigt sich hier vor diesen Kämpfern in Potočari, der ein Vorort vom nur fünf Kilometer entfernten Srebrenica ist. Potočari ist auch der Geburtsort von Naser Orić. Hier befand sich die UN-Militärbasis, in denen ab Januar 1995 das Niederländische Kontingent der UN-Blauhelme untergebracht war.

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US-Präsident verneigt sich vor einem Gedenkstein, der gefallenen Mudschahedin gewidmet ist. Ein absoluter Widerspruch zum angeblichen Kampf gegen den Terror. (2003 in Potočari bei Srebrenica – Bosnien)

 

Seine Verneigung symbolisiert, dass unter der Führung der USA immer wieder mit ideologisch gehirngewaschenen Faschisten kooperiert wird – ohne Konsequenzen. Bei intensiver Auseinandersetzung tritt der ehemalige US-Präsident Bill Clinton sogar als treibende Kraft hervor, für das von ihm propagierten Srebrenica-Massaker an moslemischen Männern.

 

 

 

 

 

 

 

Das UN-Tribunal in Den Haag (ICTY= Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien), das mit unfairen Prozessen die offiziellen Darstellungen unterstützt, ist unmittelbar mit der US-Regierung, der NATO-Spitze und den westlichen Regierungen verbändelt, die Serbien bombardierten. Diesem Gerichtshof für “Menschenrechte“ Unabhängigkeit, Objektivität und Neutralität beizumessen, ist unpassend und fatal. Die Verurteilungen serbischer Angeklagter am UN-Tribunal wurden jenen politischen Erklärungen angepasst, die als Begründung für die Bombardierungen genannt worden sind. Diese Urteile stehen für einen „Justizskandal und für Menschenrechtsverletzungen, wie es die westliche Welt noch nie erlebt hat“. So werden die Prozesse am UN-Tribunal von verantwortungsbewussten Prozessbeobachtern und nicht-serbischen Teilnehmern bezeichnet.

Die enge Verbindung zwischen UN-Tribunal und NATO wird von Seiten der NATO selbst genannt. Der damalige NATO-Sprecher Jamie Shea betonte bei einer Pressekonferenz, dass das Haager Tribunal der NATO gehört. Und der Gerichtshof sagte, dass sie und die NATO Partner sind. Im folgenden englischen Artikel von Jared Israel genaustens beschrieben:

NATO says The Hague Tribunal (or ICTY) belongs to NATO. The Tribunal says they and NATO are Partners. Documents assembled by Jared Israel [2 July 2005]

Die Abhängigkeit des UN-Tribunals zu den USA erweist sich schon durch den langjährigen Vorsitz des US-Richters Theodor Meron. Hier seine Biografie auf der Homepage der United Nations Seine persönliche Historie darf ihn nicht immunisieren und des Verdachts entbinden ungerecht und im Sinne der USA zu agieren.

Als im Juni 2013 eine e-mail vom dänischen UN-Tribunal-Richter Frederik Harhoff an die Öffentlichkeit gelangte, der darin den Verdacht äußerte, dass der Vorsitzende Richter des UN-Tribunals Theodor Meron möglicherweise von amerikanischen Geheimdiensten beeinflusst würde, wurde Harhoffs Verhalten als skandalös und bekämpfenswert dargestellt.

Die Süddeutsche Zeitung berichtete darüber

Hier ein Artikel des INDEPENDET

Dass allerdings WikiLeaks eine Depesche von 2003 veröffentlicht hat, in dem ein US-Botschafter Richter Meron als „des Tribunals herausragender Unterstützer der Bemühungen der Regierung der Vereinigten Staaten.“ bezeichnete, geht in der Presselandschaft genauso unter, wie die Massenverbrechen an Serben. (siehe Artikel des INDEPENDENT)

Der INDEPENDENT zitiert in diesem Artikel Harhoffs Worte, womit sogar ein Tribunal-Richter genau solche Prozess-Methoden kritisiert, die unabhängige Prozessbeobachter als skandalös erklären. Diese haben NICHTS mit Ermittlungen zu tun, die man bei Völkermordvorwürfen und einem internationalen Strafgerichtshof für „Menschenrechte“ der Gegenwart vermutet – sondern im Mittelalter bei der Verfolgung von Frauen, die man noch auf dem Scheiterhaufen nötigte, Vorwürfe der Hexerei zu bestätigen.

Unmöglich? Falsch – möglich, wegen dieser Glaubenshaltung!

Dass in dem Artikel des INDEPENDENT die Hilfsorganisation hrw (human right watch) genannt wird, bietet mir aufgrund meiner Erlebnisse im Kosovo erneut ein Puzzelteil für das Zusammenwirken einer US-treuen Fetternwirtschaft.

Man mag meine Aussagen bezeichnen wie man möchte, aber niemand kann behaupten, dass der höchste Richter des UN-Tribunals in Den Haag – Theodor Meron – als unbefangen gilt, wenn er aus jenem mächtigen Land kommt, das als größte treibende Kraft im Jugoslawienkrieg hervorgeht.

In diesem Interview-Abschnitt beschreibt der Autor Alexander Dorin die Methoden des UN-Tribunals. Diese wurden von unabhängigen Journalisten beobachtet und auch veröffentlicht.

Die Massaker an Serben, sowie die derzeit noch stattfindenden Verbrechen an der serbischen Minderheit im Kosovo, gelangen so jedenfalls hinter einer großen Mauer des Schweigens. Beispiel aus der Gegenwart – 2015 – Massaker an Serben im Kosovo

politisches Verschweigen

193 serbische Dörfer wurden in dem Zeitraum von 1992 bis 1995 überfallen!

In diesem Teil einer Interviewreihe mit dem Autor Alexander Dorin erklärt der Serbrenica-Experte, wie mit Zahlen manipuliert wurde, um die unter Bill Clinton verbreitete Version der „Srebrenica-Massaker an wehrlosen moslemischen Männern“, aufrecht zu erhalten – was sich als perfider Etikettenschwindel erweist. Es liegt nahe, dass auf der Gedenksttätte für diese Variante Gefechtstote bestattet worden sind, unter denen sich jene Killer befinden können, die an den Massenmorden an Serben beteiligt waren.

Direkt gegenüber der damaligen UN-Basis in Potočari errichtete die USA zusammen mit der bosnisch moslemischen Regierung unter Alija Izetbegović die Gedenkstätte, die der Version von Bill Clinton dient. Die Auswahl der Lage, darf als psychologisch effektiv verstanden werden, da es die verbreitete Ansicht unterstützt, die Niederländer hätten „tatenlos zugeschaut“ und „Tausende Männer der bosnisch moslemischen Bevölkerung“ an ihre „Schlächter“ ausgeliefert.

Doch entgegen der verbreiteten Opferrolle der bosnischen Muslime in Srebrenica, befanden sich dort konzentriert, bewaffnete einheimische moslemische Einheiten, teils aus großen Familienclans, die Srebrenica ab dem 10. Juli 1995 mit zivielen Männern zu Tausenden verlassen haben, bevor ! Ratko Mladić den Gebirgsort erreichen konnte. In diesem Teil des Interviews mit Alexander Dorin ist eine Namens- und Herkunftsliste der Kriegsverbrecher enthalten, nach denen Ratko Mladić suchen ließ.

Die niederländischen UN-Soldaten haben positive Eindrücke von der Vorgehensweise der serbischen Einheiten mit der moslemischen Bevölkerung mit in ihre Heimat genommen, bevor auf internationaler Ebene Rufmord auch an ihnen verübt wurde, womit man sie zum Schweigen nötigte. Diese Zeitzeugen haben den vorher stattgefundenen Abzug der bosnisch moslemischen Divisionen aus Srebrenica miterlebt

Das zuvor in Potočari stationierte kanadische UN-Kontingent erlebte die Massaker an Serben noch intensiver mit.

Der kanadische Botschafter James Bissett sagt über den Krieg in Bosnien:

„Bosnien ist wohl der größte falsch dargestellteste Krieg der Gegenwart.“
„Sie (Serben) haben nicht den Krieg begonnen.“
„Sie (Serben) wollte keinen Zerfall Jugoslawiens.“
„Aber sie (Serben) wollten nicht in einem moslemischen Staat leben.“
https://youtu.be/es267LuAcAA?t=312

James Bissett und der kanadische General Lewis MacKenzie kritisieren von Beginn an die Fehlberichterstattungen.

„Die USA hat den Krieg in Bosnien begonnen.“
James Bissett – ab Min. 4:50 https://www.youtube.com/watch?v=JjKEDKSwdwU

In The real story behind Srebrenica schreibt der kanadische Major General Lewis MacKenzie:

„Die bosnischen Serben hätten vielleicht die schwersten Waffen gehabt, aber die bosnischen Muslime hatten sie mit Infanterie-Fähigkeiten kombiniert, die im rauen Gelände um Srebrenica sehr gefragt waren.“

Was in dem rauhen Gelände geschah hatte auch Fünf-Sterne-Armee-General Philippe Morillon vor Augen. Er sah serbische Massahttps://its.law.nyu.edu/facultyprofiles/index.cfm?fuseaction=profile.biography&personid=20122keropfer vor 1995 und hielt deshalb Racheaktionen für möglich, nachdem die moslemischen Einheiten aus Srebrenica verschwunden waren und der Ort wieder an die Serben fiel. Philippe Morillon äußerte vor der Presse mehrmals seinen Verdacht, dass den Serben einiges zugeschoben wurde. So erklärte er auch vor dem UN-Tribunal seine Vermutung, dass Ratko Mladić in eine Falle gelockt wurde.

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Fünf-Sterne-Armee-General Philippe Morillon bei einer Trauerfeier für serbische Opfer – Fotos Zoran Jovanović

Es haben einige Angehörige der UN ihre Stimme erhoben, aber die wollten nicht gehört werden. Die NATO-Spitze weiß um die Verbrechen an Serben in Bosnien und im Kosovo, wie auch die politische Leitung jener Staaten, die sich am Krieg gegen die serbische Bevölkerung und an deren Vertreibung beteiligten, die im August 1995 in der Krajina, und mit der unmittelbar darauf folgenden Bombardierung durch die  NATO August/ September 1995 (beides mit »Srebrenica« begründet), ein weiteres Highlight für das kollektive Verbrechen an Serben darstellt.

Die Journalistin Renate Flottau interviewte auch Osama bin Laden 1993 in Sarajevo im Präsidentenpalast von Alija Izetbegović. Das Interview blieb viele Jahre unter Verschluss und auch heute findet man kaum etwas darüber. (Osama bin Laden in Sarajevo) „Der Prinz und die Terror-GmbH“

Osama bin Laden passt wohl nicht in das Bild eines ideologisch und grausam geführten Kampfes auf europäischem Boden. Nun erhielt er im selben Monat (Mai 2011) eine steuerfinanzierte Seebestattung durch die US-Marine, als man den serbischen General Ratko Mladić in Serbien verhaftete und nach Den Haag auslieferte. Ratko Mladić kämpfte gegen die Einheiten des Kommandanten Naser Orić; gegen die ausländischen Dschihadisten, denen  die cia-Kreation Osama bin Laden angehörte und deren Hochburg sich in Zenica befand; und gegen kroatisch-moslemische Mixverbände gleichzeitig – abgesehen von der Übermacht NATO, die mit überlegener Hightech alles anvisierte, außer die angeblichen Massengräber, die man eigentlich dringend hätte suchen müssen und finden können – für die damals schon hochmodere Überwachungstechnik der US-NATO wäre es kein Problem gewesen, Spuren oder sogar Opfer zu entdecken, um die Behauptungen bestätigt zu finden – dem war jedoch nicht so!

Mit der Entsorgung Osama bin Ladens im Mai 2011, blieb nach zehn Jahren erfolgloser Jagd in Afghanistans Höhlen, der US-Regierung und den Vereinten Nationen zumindest die Installierung eines unabhängigen neutralen Strafgerichtshofes für Menschenrechte erspart, der die Ereignisse am 11. September 2001 genauenstens hätte ermitteln müssen, um wenigstens ausschließen zu können, dass hier auch keine Russen, Chinesen oder Nordkoreaner Unterstützung geleistet haben, um stümperhafte Anfängerpiloten mit großen  Passagierflugzeugen  in die damals weltgrößten modernsten Bauwerke  und ins  best überwachte Pentagon zu navigieren, dabei die beste Flugabwehr der Welt und die Physik auzutricksen und eine enorme Masse an Beton und Stahl in Staub zu verwandeln. Hier eine verblüffende Feststellung der Umstände von einer bewundernswerten Frau vorgeführt- 15 Min. Gehirnjogging im Logikbereich.

Ein unvergleichlich genialer Geniestreich von fazinierender Einzigartigkeit!

…und ein Lob an die technischen Errungenschaften!

Mir gegenüber bedauerte die SPIEGEL-Journalistin Renate Flottau, dass zu wenig über die Massaker an Serben berichtet wurde. Die brutalen Aktionen von Naser Orić bezeichnete sie als „Wüten“, das ihr, wie vielen anderen auch, bekannt war. (Ich kontaktierte auch andere Stellen, fuhr zu manchen Büros und legte Material vor, und erinnere mich gut an Erklärungen, wie: „Wir wissen das, aber um Srebrenica machen alle einen großen Bogen. Das Thema ist zu heiß.“ ??! ) Dass Naser Orić am UN-Tribunal in Den Haag nur milde verurteilt und nach kurzer Prozessdauer die Freiheit durch UNabhängige UN-Tribunal-Richter erlangte, stellte sie auf eine lapidare Art fest, die ich als resignierende Kapitulation empfunden habe.

Den serbischen General Ratko Mladić, den Renate Flottau ebenfalls 1993 in Bosnien interviewte fand die SPIEGEL-Journalistin hingegen sympathisch – was auf Gegenseitigkeit beruhte. Ihrer Ansicht nach schien er gewillt, vernünftige Lösungen der Konflikte herbeizuführen. Mein Kontakt zu ihr entstand auf Mladićs Wunsch hin – er wollte wissen, was aus diesem Interview geworden ist. Warum solche Wahrnehmungen über einen Menschen, oder das Bedauern über den Mangel an Berichterstattungen über Verbrechen an Serben, in den verfassten Artikeln solcher Journalisten nicht erkennbar wird, mag jeder für sich beantworten. Ein Reporter vom STERN erklärte mir jedenfalls, dass unter Journalisten eine Art Berufs-Kodex existiert, an dem man sich zwecks eigener Existenz hält. Dieser leitet ihre Arbeitsweise, wonach sie ihre Artikel so herstellen, dass sie auch weiterhin honoriert werden.

Ich werte diese angewendete Praxis inzwischen als gewinnbringende Eigendynamik, worüber sich die Kriegstreiber der im Hintergrund agierenden Wirtschaftsmächte und Rüstungsindustrie erfreuen dürften – die, wie im alten Rom von der Tribüne aus, dem Treiben am Boden (wo sich auch Journalisten befinden) zuschauen und entweder den Daumen hoch oder Daumen runter richten.

Abschließend – Faschismus ist ein internationales Phänomen. JEDE Volksgruppe auf jeder Ebene muss sich zu jeder Zeit in die Verantwortung nehmen, menschenverachtende Entwicklungen der eigenen Gruppe entgegenzuwirken und couragiert zu handeln – und nicht einfach den Aussagen und Behauptungen anderer blind zu folgen.

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Gedenkstätte in Kravica – Als habe das Schicksal der Serben dieser Region den Architekten inspiriert, der mit schlicht eingearbeiteten unterschiedlichen Öffnungen in den unterbrochenen Mauern und Torbögen auf Beton, die Botschaft senden wollte, die Welt möge doch endlich durch diese Mauern auf das Leid dieser Menschen schauen…

Am 8. August 2011 besuchte ich die Gedenkstätte in Kravica, die den serbischen Opfern aus diesem kleinen Gebiet, aus dem 2. Weltkrieg und aus dem jüngsten Krieg in Bosnien gewidmet ist. An diesem Tag traf ich mich mit dem Vater der serbischen Massakeropfer Aleksander (5) und Radisav (12) Dimitrijevic, die eine Woche nach dem Massaker in Kravica, am 16. Januar 1993, in Skelani Opfer der vielen Massaker geworden sind.

Ich wünsche hiermit den serbischen Betroffenen zum orthodoxen Weihnachtsfest,  dass die Mauer des Schweigens über die Verbrechen an ihnen und ihren Liebsten überwunden wird, denn sie ist faschistisch, selbst gefährdend und unerträglich!

6. Januar 2018 – Helga Fuchs

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