Heute ist das orthodoxe Weihnachtsfest.

Veröffentlicht: Januar 6, 2016 in Uncategorized

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So wird das orthodoxe Weihnachtsfest von Serben gefeiert.

Ich wünsche allen orthodoxen Christen ein schönes und friedliches Weihnachtsfest! Besonders sind meine Gedanken bei den leidenden serbischen, syrischen und griechischen Christen.

Ihnen und den anderen Völkern wünsche ich Frieden und eine Aufklärung im Sinne der Menschlichkeit, die uns vorführt, dass es kein Volk von nur Guten und auch kein Volk von nur Bösen gibt.

Und das jeder einzelne von uns ein Flügelschlag im Chaos ist.

Uns allen wünsche ich, dass die historischen Daten 11. Juli 1995 und 11. September 2001, als das erfasst werden, was sie sind: Täuschungen mit schwerwiegenden Folgen.

Dazu erinnere ich an ein Verbrechen, das an Weihnachten 1993 in Bosnien verübt worden ist und als Ergebnis aus dieser unmenschlichen und hinterhältigen Politik hervorgeht – unbeachtet und ohne Anteilnahme am Leid dieser Menschen. Im August 2011 besuchte ich die Gedenkstätte in Kravica. An diesem Tag traf ich mich mit dem Vater der serbischen Massakeropfer Aleksander (5) und Radisav (12) Dimitrijevic, die eine Woche später, am 16. Januar 1993, in dem Ort Skelani Opfer eines der vielen Massaker geworden sind. Serbische Opfer, die während des verschwiegenen grausamen Vertreibungskrieges, des damaligen bosnisch moslemischen Präsidenten Alija Izetbegovics – der durch diese Aktionen die serbische Bürgerkriegspartei provozierte – getötet worden sind.

Wie ich zu/nach „Srebrenica“ kam – Besuch im August 2011

Gedenkstätte in Kravica

Foto privat

Nur wenige Kilometer von dem monströsen Bauwerk in Srebrenica, das für die Hinrichtungs-Inszenierung errichtet wurde und als „Beweis“ für die angeblich von Serben verübten Massenhinrichtungen herhalten muss, befindet sich die Gedenkstätte von Kravica.

(Anmerkung: Die Gedenkstätte, die das von den Medien berühmt berüchtigte „Srebrenica-Hinrichtungs-Massaker“ suggeriert und in Srebrenicas Nebenort Potočari  errichtet wurde, wurde von den USA finanziert und vom ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton eingeweiht. Bill Clinton, erscheint in diesem Zusammenhang als Kriegsverbrecher,  der ein „Massaker an ca. 5.000 Moslems“ dem damaligen bosnisch moslemischen Präsidenten Alija Izetbegovic praktisch vorgeschlagen hat, um den Vereinten Nationen Gründe für eine militärische Intervention durch die NATO zu liefern.)

Mitten im Ort Kravica erinnert ein Kreuz an 3.267 serbische Opfer, die im jüngsten Krieg in Bosnien ums Leben gekommen sind, darunter über Tausend Menschen, die unter dem Kommando des bosnisch moslemischen Kommandanten Naser Orić in den Jahren 1992 bis 1995 grausam getötet worden sind. Ebenso ist es 6.400 Serben gewidmet, die im zweiten Weltkrieg in der gleichen Gegend von Hitlers Verbündeten, der faschistischen Ustaša-Bewegung und der bosnisch-muslimischen 13. SS-Division „Handžar“grausam ermordet wurden –  deren Anhänger Srebrenicas Warlord Naser Oric war.

Naser Oric, der wahrhaftige Schlächter und bekennende Massenmörder von Srebrenica, ließ sich  nach seinen „Aktionen“, am 7. Januar 1993 (1. Weihnachtstag der orthodoxen Serben) in Kravica mit seinen Anhängern und namentlich bekannten Massenmördern fotografieren.

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Naser Orić rühmte sich vor Journalisten für die Massaker an Serben und prahlte in einem Interview von seinen „Aktionen“ vor John Pomfret und Bill Schiller von der Washington Post und vom Toronto Star, während er den Reportern stolz die Aufnahmen enthaupteter Serben präsentierte.

Ich zitiere Bill Schiller vom Toronto Star, der Naser Oric in Srebrenica besuchte und ihn als einen blutrünstigen Krieger beschreibt, „wie man ihn sich blutrünstiger nicht vorstellen kann.“ „Fearsome Muslim warlord eludes Bosnian Serb forces“, Toronto Star, 16.7.1995):

„Orić ist ein Furcht einflößender Mann, und er ist stolz darauf. Ich traf ihn im Januar 1994 in seinem Haus im von Serben umzingelten Srebrenica. An einem kalten, verschneiten Abend saß ich in seinem Wohnzimmer und schaute mir eine schockierende Videoversion dessen an, was man wohl Orićs „Größte Erfolge“ nennen könnte. Man sah brennende Häuser, tote Körper, abgetrennte Köpfe und fliehende Menschen. Orić grinste die ganze Zeit hindurch und bewunderte sein Werk. „Wir überfielen sie aus dem Hinterhalt“, sagte er, als einige tote Serben auf dem Bildschirm erschienen. Die nächste Folge von toten Körpern war von Sprengkörpern verursacht worden: „Wir schossen diese Typen auf den Mond“, brüstete er sich. Als Bilder einer vom Beschuss gezeichneten Geisterstadt ohne sichtbare Leichen erschienen, beeilte sich Orić zu verkünden: „Da haben wir 114 Serben getötet.“

Seine Brutalität schockierte auch bosnische Moslems. Er terrorisierte und ermordete in Srebrenica die eigene Bevölkerung. Der bosnisch moslemische Mitbegründer der SDA (Partei des damaligen bosnisch moslemischen Präsidenten Alija Izetbegovic) war bis zum Fall der Stadt Bürgermeister in Srebrenica. Ibran Mustafic beschreibt in seinem Buch „Planirani Haos“(geplantes Chaos) wie Naser Oric mit eigenen Händen Slobodan Ilic, den serbischen Richter von Srebrenica tötete, an jenem Tag, als Oric und seine Leute das Gefängnis in Srebrenica übernahmen.

Naser Oroic und Srebrenica

politisches Verschweigen

Naser Oric wird heute als Held gefeiert.

Naser Oric in Magazin

Hier sind die zerstörten Häuser in Kravica zu sehen und einige der 158 Opfer, die am Weihnachtstag, den 7. Januar 1993 überfallen und massakriert worden sind – von einem Massenmörder, der vom UN-Tribunal in Den Haag, trotz erdrückender Beweislast freigesprochen wurde.

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