Solidaritätspostkarte für Alexander Dorin

Veröffentlicht: September 3, 2015 in AKTUELL SCHÜTZT ALEXANDER DORIN

Dr. Peter Priskil vom Ahriman-Verlag bedankte sich in der serbischen Zeitung Vesti bei den Spendern, die Geld zur Verteidigung von Alexander Dorin spendeten. Vesti ist die einzige Zeitung, die weiterhin über Alexander Dorin berichtete.

Hiermit reiche ich das Dankeschön an die Spender weiter, die durch meinen Aufruf Geld überwiesen haben.

„Liebe Leser – ich danke Ihnen für Ihre Hilfe, wodurch die erste Aktion für Alexander Dorin erfolgreich abgeschlossen wurde. Wir sammelten insgesamt 11,630.00 Euro, in dieser Phase, genug, um einen Anwalt und seine Verteidigung vorzubereiten.“

Peter Priskil

Der in der Schweiz lebende Autor, Alexander Dorin, sitzt sei dem 17. Juni 2015 in einem Schweizer Gefängnis. Der Zeitpunkt seiner Verhaftung, sowie die Vorgehensweise legen nahe, dass Dorin unter dem Vorwand “Handel mit Cannabis” festgesetzt wurde. RÜCKBLICK

Der Massenmörder Naser Oric, der kurz zuvor ebenfalls in der Schweiz verhaftet wurde, und der in Alexander Dorins Veröffentlichungen über Srebrenica eine gewaltige Schlüsselrolle spielt, genießt hingegen seit zwei Monaten wieder die Freiheit. Orics Freiheit ist eine Art Alibifunktion für die US-NATO, um die Massaker an Serben weiterhin vor der Öffentlichkeit zu verschweigen, die von dem damaligen Kommandanten, der unter Alija Izetbegovic diente, verübt worden sind. Das ist ein wichtiger Part in der Umetikettierungs-Kampagne „Srebrenica-Massaker“: Massaker an Serben, in „Massaker an bosnisch moslemischen Männern“, um den Humanitäts-Charakter militärischer Operationen der US-NATO, als rettende Eingreifsgruppe aufrecht zu erhalten. Der Ungerechtigkeit nicht genug, läuft jetzt läuft wohl eine schmutzige Verleumdungs- Kampagne, die den Verlag getroffen hat. Ahriman würde sich skrupellos über Dorins Wohlbefinden hinwegsetzen, um sich selbst zu profilieren und das Informationsmonopol für sich beanspruchen zu wollen. Im gewissen Sinne wird dem Verlag sogar unterstellt das Geld für den Anwalt zu veruntreuen. Bekanntmachung vom Ahriman-Verlag

Auch ich habe anonyme Schreiben erhalten, worin mir geraten wurde die Solidaritätskampagne zu entfernen. Hier ist ein Auszug.

„Guten Tag, bitte entfernen Sie diesen Aufruf. Alexander Dorin wünscht keine öffentlichkeitswirksamen Aktionen und hält so etwas für schädlich, wie sein Rechtsanwalt Herr …. bekanntgab. Diese Leute von Ahriman setzen sich skrupellos darüber hinweg, nur um sich selbst zu profilieren und als „Retter“ von Dorin zu stilisieren. Ahriman tut auch sehr geheimnisvoll, verrät den Namen des Anwalts nicht, weil Ahriman das Informationsmonopol behalten will, um dadurch die ganze Angelegenheit in ihrem Sinne lenken zu können.“

Hintergrund ist, dass auf Anfragen des Freidenker-Verbandes und der „Junge Welt“ an den Rechtsanwalt von Alexander Dorin, diese sich bedeckt halten wollen. Begründet wird es folgend:

„eisern an unserer Linie festhaltend“ (nichts zu tun, was dem
Delinquenten schaden könnte), habe ich zunächst mal bei Dorins Anwalt
nachgefragt. Er ist offenbar anderer Auffassung als seine Auftraggeber vom
Ahriman-Verlag.

Weil ich von Anfang an der Ansicht war, dass die Sache mit Dorin an die Öffentlichkeit gehört, um ihn und das Thema „Srebrenica“ zu schützen, habe ich sehr früh meine Aktionen in facebook gestartet und Flugblätter verteilt.

Nun geben die Wortführer dieser Gruppen vor, sich zurückhalten zu wollen und der Meinung des Rechtsanwaltes zu folgen, um die Schiene zu fahren, Dorin durch Schweigen Schutz zu bieten.

Warum ich mich entschieden habe, die Solidaritäts-Kampagne zu belassen:

Alexander Dorin erfährt aus sämtlichen Richtungen seit 15 Jahren Diffamierungen auf unterstem Niveau. Journalisten, die entgegen ihres Berufsstandes die Gehirne ausschalten und anstatt verantwortungsbewusst sich die Fakten vorzunehmen, ihre Zeit damit verschwenden Ergüsse der Häme über den Autor zu gießen. Seit März 2011 bekomme ich mit (und vieles habe ich noch verpasst), wie er sich trotz übelster Beschimpfungen und Drohungen, gegen all diese Ignoranten behauptet und beharrlich an seiner Übersicht festhält – stets die Unterstützung des Ahriman-Verlages hinter sich wissend, der sich damit denselben Erniedrigungen ausgesetzte, wie der Autor.

Dorin durfte einem Mitglied vom ICDSM http://www.icdsm.com, der ihn Ende Juli im Gefängnis besuchte, auch keine Angaben zu dem laufenden Prozess machen. Es war von Anfang an spürbar, dass hier Druck ausgeübt wird. Aber ich bin der Meinung, dass egal, was er auch durch seinen Anwalt übermitteln lässt, sich auf keinen Fall wünscht, dass weiter geschwiegen wird. „Srebrenica“ ist seine Berufung und sein Lebenswerk!

Ich bitte daher alle noch mal dem Aufruf und dem Beispiel zu folgen, Karten der Solidarität an ihn zu senden. Er braucht die Unterstützung. Und wir brauchen Autoren, die sich nicht verbiegen lassen.

Hier sage ich allen Danke, die schon Karten verschickt haben und bitte dennoch um weitere Aktionen.

Vorschlag – eine Art Icebucketchallenge für Alexander Dorin – Schneeballsystem: fünf frankierte Karten an Freunde verteilen und um weitere fünf Verteilungen bitten. (sind 4€)

so sieht es aus, wenn Karten aus Italien kommen:

ardasir Solidaritätspostkarte

Noch etwas.

Vor genau vier Jahren machte ich mein erstes kurzes Video über Serbrenica. Damals wusste ich nicht, dass man auch mehr als 10 Min. hochladen kann. Nun habe ich in meinem E-mail-Postfach gesucht und tatsächlich noch Dorins Antwort auf das erste Video gefunden. Ich poste das deshalb, weil Dorin, kurz bevor er verhaftet wurde, auf meiner Seite als Faschist beschimpft wurde. Ich möchte ihn einfach mal als Mensch darstellen.

In dem Video habe ich private Bilder von meinem Besuch in Bosnien eingearbeitet. Die Angaben am Anfang sind Inhalte aus meinen Gesprächen mit Zoran Jovanovic und einem Serben der schon 1991 mit seiner Familie aus seinem Heimatort vertrieben wurde. Dann die Bilder von dem Treffen mit Tomislav Dimitrijevic, dessen Söhne bei dem Massaker in Skelani getötet wurden. Diesen Moment wünsche ich jedem da draußen. In den Grabsteinen sieht man mein Spiegelbild. Vier Jahre Berg- und Talfahrten liegen jetzt dazwischen und ich hätte mir niemals vorstellen können, dass so ein schwerwiegendes Thema von soviel Passivität einer fast 100prozentigen Masse begleitet wird.

Do, 22 Sept 2011 6:30 pm

Re: youtube-clip

„Liebe Helga

Das Video ist sehr gelungen. Es hat etwas berührendes, künstlerisches und ist frei von jeglicher Polemik. Und dann höre ich im Hintergrund auch noch die Stimme meiner Lieblingssängerin Lisa Gerrard! Wissen Sie wie viele male ich mir Lisa Gerrard-Musik als Hintergrund zu so einem Clip vorgestellt habe? Es ist wirklich toll geworden. Achten Sie nur darauf, dass Sie nicht jeden Pöbel-Kommentar auf Youtube durchlassen.  

Dann noch eine Frage:bei Minute 7.13 wird eine Gedenktafel gezeigt mit dem Hinweis, dass es 400 Opferwaren. Wo genau steht diese Tafel? Ich habe sie auf den ersten Blick nicht erkannt. 

Kennen Sie übrigens die Gedenkräume in Bratunac, Zvornik, Sekovici und Vlasenica? In den Räumen hängen die Bilder Tausender getöteter Menschen. Und kennen Sie den Ort Bajna Basta in Serbien, der unweit von Skelani liegt? Auf dem örtlichen Friedhof wurden viele Opfer aus Skelani und Umgebung beigesetzt.

 Bis gleich“ (weil ich ihm das zweite video angekündigt hatte)

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