Vor 15 Jahren lief alles von allein: Mein Engagement für Albaner im Kosovo

Sich für serbische Opfer einzusetzen, ist ein phänomenales Chaos.

Bitte unterstützt meine Fürbitte an die Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, Vorsteherin der Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartment EJPD in der Schweiz, für den Autor Boris Krljic alias „Alexander Dorin“ – und sendet diese mit Eurer Unterschrift an die genannte Adresse. Am liebsten mit einem selbst verfassten Text, oder mit dem Zusatz:

Hiermit unterstützte ich folgende Petition.

e-mail: Eidg. Justiz- und Polizeidepartement

___________________________________________________________________________________

Helga Fuchs

[…]

Donnerstag, den 20.08.2015

Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartment EJPD

Bundeshaus West
CH-3003 Bern

Faxnummer: +41 58 462 78 32

Frau Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga

Sehr geehrte Frau Bundespräsidentin

Die Untersuchungshaft des Schriftstellers Boris Krljic, der sich in einem Gefängnis in Basel befindet, besorgt mich sehr. Herr Krljic ist Schweizer Staatsbürger mit serbischer Herkunft, ihm wird der Handel mit Cannabis vorgeworfen. Der Autor schreibt unter dem Pseudonym „Alexander Dorin“ für die beiden deutschen Verlage Ahriman (Freiburg im Breisgau) und Kai Homilius (Berlin-Werder) Bücher und politische Analysen. Kritisch beleuchtete er die Ereignisse in Srebrenica.

Es ist schon erschreckend, dass der damalige bosnisch-moslemische Kommandant Naser Oric aus Srebrenica, der für die Massenverbrechen an der serbischen Zivilbevölkerung in den Jahren 1992 bis 1995 in Ostbosnien, nicht verurteilt wurde, am 10. Juni 2015 an der französisch-schweizerischen Grenze bei Thônex von Mitarbeitern des Grenzwachtkorps in Genf verhaftet worden ist und nach Sarajevo ausgeliefert wurde, obwohl Serbien das Haftersuchen stellte – und sich Oric laut Presseberichten seit einem Monat wieder in Freiheit befindet.

Ich bin eine deutsche Menschenrechtsaktivistin und war in diversen Menschenrechtsvereinen aktiv. Von Juni 2000 bis April 2001 engagierte ich mich für die Männer der Djakovica-Gruppe im Kosovo. Diese Albaner wurden während einer Sammelverhaftung, am 11. Mai 1999 von serbischen Einheiten festgenommen. Ihnen wurden die terroristische Beteiligung und die Tötung von serbischen Polizisten vorgeworfen. Sie wurden im Mai 2000 in Niš zu unterschiedlichen Haftstrafen zwischen 7 und 14 Jahren verurteilt. Es hieß jedoch, sie seien willkürlich festgenommen worden und es habe während der Prozesse ernsthafte Verstöße gegen Rechtsverfahren sowie eine unvollständige Feststellung der Fakten gegeben. Das war der Grund meines Engagements, das Kontakte zu Amnesty International und dem Auswärtigen Amt in Berlin umfasste, und unter anderem auch zu dem serbischen hlc (humanitarian law centre) in Belgrad. Der internationale Druck westlicher Diplomaten und weiterer internationaler Menschenrechtsvereinen führte dazu, dass der Oberste Gerichtshof in Belgrad im Mai 2001 die Urteile aufhob, die Amnestie mit Verfahrensmängel begründete und die sofortige Freilassung aller 143 Gefangenen der Djakovica-Gruppe veranlasste.

Seit Ende 2010 befasse ich mich mit den Ereignissen in Srebrenica und bin zu der Überzeugung gelangt, dass die von Herrn Krljic zusammengetragenen und bisher von der Öffentlichkeit verschwiegenen Fakten, als Gegenüberstellung zu der immun gewordenen offiziellen Version, eine offene und unvoreingenommene Untersuchung der historischen Tatsachen und Ereignisse in Srebrenica dringend notwendig machen. Boris Krljic wird von Schweizer Medien für seine mutigen Recherchen als Völkermordleugner diffamiert. Seine Aufklärung dient jedoch einer wichtigen Aufarbeitung und dem Frieden unter den betroffenen Volksgruppen. Er setzt sich mit seiner Arbeit für Menschenrechte ein und ist kein Gewaltverbrecher, daher bitte ich Sie freundlich um den Schutz von Boris Krljic und Ihre positive Einflussnahme zu seinen Gunsten.

Mit freundlichen Grüßen

Helga Fuchs

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Um noch mal daran zu erinnern: Dorin wurde von zivilen Beamten am 17. Juni aus seiner Wohnung in der Schweiz wegen „Cannabis-Handel“ verhaftet. Trotz spät erfolgter Erklärung der Staatsanwaltschaft, es läge kein politisch motivierter Hintergrund vor, lassen Vorgehensweise und der Zeitpunkt der Verhaftung genau das vermuten, denn Dorins schriftliche Unterlagen und sämtliche Dokumente wurden konfisziert, das Haus wurde beschlagnahmt und versiegelt.

Durch untenstehenden Link erfährt man in einem ausführlichen Artikel von Stephen Karganovic die neuesten Entwicklungen zum Thema Srebrenica:

http://vineyardsaker.de/analyse/sonderbericht-die-wahrheit-ueber-srebrenica-teil-4/#more-3992

Weiter unten im angegebenen Text steht über Alexander Dorin:

[…]

Er wurde um den 20. Juni dieses Jahres in seinem Apartment in der Schweiz entführt. Er hatte verschiedene Bücher veröffentlicht, die das offizielle Narrativ über Srebrenica herausforderten. Seine Bücher erlangten internationale Beachtung, führten dann aber auch regelmäßig zu lebensbedrohlichen Situationen. Sein Apartment war buchstäblich zerschmettert worden, der Boden und der hölzerne Türrahmen waren komplett demoliert. Alle seine Materialien wurden konfisziert. Die schweizer Behörden weigerten sich, dies zu kommentieren. Vor nur wenigen Tagen verkündeten sie dann endlich, man habe ihn unter dem Verdacht des Handels mit Marihuana (!) verhaftet. Dennoch sind sich seine Freunde bei der Einschätzung seiner Situation sehr unsicher, da sie keine Chance bekamen, ihn direkt zu kontaktieren oder zu sprechen […]

Dazu bemerken Mitglieder des ICDSM Schweiz http://www.free-slobo.de/, die vor Ort recherchierten, dass:

  1. die Zertrümmerung seiner Wohnung, so wie beschrieben, wahrscheinlich eher nicht stattgefunden hat.
  2. ein Vertreter des ICDSM  A.Dorin im Untersuchungsgefängnis besuchen konnte.

Selbstverständlich teilen wir [ICDSM] jedoch die Sorge, dass A. Dorin, von der Nato zudienenden schweizer Behörden, unter einem fadenscheinigen Vorwand von weiteren kritischen Veröffentlichungen zu Srebrenica abgehalten werden soll. Dorin bereitet sich in Untersuchungshaft auf seinen Prozess vor, der im September stattfinden soll. Unterstützt wird er dabei von einem namhaften, nicht ganz billigen Anwalt, der mit Hilfe des Ahriman-Verlags http://www.ahriman.com/autoren/alexander_dorin.htm organisiert wurde.

Spenden mit Zusatz Verwendungszweck „Anwalt Dorin“ an:

Empfänger: Bunte Liste , Karlsruhe

Postbank Karlsruhe, BLZ 660 100 75

Konto 186 435 758 (Bunte Liste)

IBAN: DE32 6601 0075 0186 4357 58

BIC: PBNKDEFFXXX

Deutsche Postbank AG , Frankfurt am Main

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