Engagement für Albaner im Kosovo

Veröffentlicht: August 20, 2015 in Jugoslawienkrieg
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Vor 15 Jahren startete ich mein Engagement für die Männer der Djakovica-Gruppe im Kosovo und brauchte nur erwähnen, dass es um Albaner ging, worauf die Angesprochenen Unterschriften leisteten oder selber aktiv wurden. So tiefgreifend hatte das uns implantierte Bild des angeblichen Völkermords an Albanern im Kosovo den Aktionismus geprägt. Heute ist davon, wo es um  Verbrechen an Serben geht – keine Spur zu sehen. Dabei antworteten die Albaner selbst auf meine Frage, wann die Aggression begann: „Am 24. März, 1999, als die NATO den Befehl zur Bombardierung Serbiens gegeben hat“. Die ganzen Geschichten über Konzentrationslager in Pristina, Massaker in Racak und Rugovo, der angebliche Hufeisenplan – all das war gelogen und nur eine Fortführung des antiserbischen Propagandamusters, das sich bis zum heutigen Tag erstreckt.

Von Juni 2000 bis April 2001 engagierte ich mich für die Männer der Djakovica-Gruppe im Kosovo. Diese Albaner wurden während einer Sammelverhaftung, am 11. Mai 1999 von serbischen Einheiten festgenommen. Ihnen wurden die terroristische Beteiligung und die Tötung von serbischen Polizisten vorgeworfen. Sie wurden im Mai 2000 in Niš zu unterschiedlichen Haftstrafen zwischen 7 und 14 Jahren verurteilt. Es hieß jedoch, sie seien willkürlich festgenommen worden und es habe während der Prozesse ernsthafte Verstöße gegen Rechtsverfahren sowie eine unvollständige Feststellung der Fakten gegeben. Das war der Grund meines Engagements, das Kontakte zu Amnesty International und dem Auswärtigen Amt in Berlin umfasste, und unter anderem auch zu dem serbischen hlc (humanitarian law centre) in Belgrad. Der internationale Druck westlicher Diplomaten und weiterer internationaler Menschenrechtsvereinen führte dazu, dass der Oberste Gerichtshof in Belgrad im Mai 2001 die Urteile aufhob, die Amnestie mit Verfahrensmängel begründete und die sofortige Freilassung aller 143 Gefangenen der Djakovica-Gruppe veranlasste.

Weiter unten sind für den verantwortungsbewussten Menschen Möglichkeiten gegeben, sich über die Kosovolügen zu informieren. Ich habe viel zu lange gebraucht, um fühlbar und mit wachsendem Bewusstsein zu realisieren, dass was mächtig faul ist. Und das, obwohl ich die Realität vor Augen hatte. Ich hoffe, dass diejenigen, die meine Worte lesen, schneller begreifen – denn mit jedem Tag sterben und leiden Menschen durch diesen Wahnsinn! Ich appelliere an alle Journalisten, sich auf die Werte des Lebens zu besinnen und sich der Tragweite ihres Handelns klar zu werden.

Hier einige Bilder und Mails zu meinem damaligen Engagement:

Diese Entschlossenheit der serbischen Regierung, „Menschen- und Bürgerrechte und Freiheiten aller Bürger unseres Landes zu respektieren und garantieren“ erwarte ich für die Menschen, die den unfairen Prozessen am UN-Tribunal in Den Haag wehrlos und hilflos ausgesetzt sind.

Schreiben der serbischen Botschaft

 Fax des Sekretärs vom Auswärtigen Amt in Berlin, Herrn York Malter

York Malter Auswärtiges Amt

Offizielle Rückkehrfeier der Albaner von der Djakovica-Gruppe_ Bilder privat_April 2001_Kosovo

Djakovica_Gruppe_1

Djakovica_Gruppe_2

Der Kosovo-Krieg: Es begann mit einer Lüge – Deutschlands Weg in den Kosovo Krieg

Scharpings Lügen vor einem Millionenpublikum entlarvt! Willi Wimmer (CDU): Jugoslawien-Krieg war ein „ordinärer Angriffskrieg“ „ES BEGANN MIT EINER LÜGE – DEUTSCHLANDS WEG IN DEN KOSOVO-KRIEG“ – Eine Dokumentation des Westdeutschen Rundfunks schlägt hohe Wellen

Propaganda und Realität im Krieg gegen Jugoslawien 1999 Kosovo Krieg

Rambouillet und andere Lügen

04.06.1999 _ Vorläufige Bilanz der Opfer und Schäden im Kosovo-Krieg liegt vor

Wie Deutschland bewusst Mafia-Strukturen im Kosovo stärkte und damit maßgebliche Fluchtursachen schaffte

Nach dem Einschreiten der NATO Truppen in Prizren, im Kosovo, kam es am 13. Juni 1999, während sich das serbische Militär im Rückzug befand, zu einem Zwischenfall als die zwei Militärs aufeinander trafen. Bei diesem Vorfall feuerten Angehörige der deutschen KFOR mehr als 200 Schüsse auf ein ziviles Auto, in dem sich zwei Serben befanden, die dabei ums Leben kamen. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, war dies das erste Gefecht des deutschen Militärs und Leutnant David Ferk wurde der erste deutsche Soldat, der nach dem 9. Mai 1945 jemanden erschossen hat.

So zeigt Focus TV den Vorfall in Prizren und den Kosovo Krieg

Deutsche Scharfschützen im Kosovo Krieg

Verwüstungen von serbisch orthodoxen Kirchen und Klöster

JEDE FORM VON RASSISMUS, egal von welchem Volk praktiziert, gehört an den Pranger – Geschichstrückblick:

Gestohlenes Kosovo Teile 1 – 6

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